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Beiträge & Podcasts

23.06.2014 von Hubert Brieden | Zeit: 43 Minuten

Die Situation im Baskenland nach der Niederlegung der Waffen durch ETA – Gespräch mit dem ehemaligen politischen Gefangenen Kitxu

Am 26. April 1937 wurde Gernika /Guernica durch deutsche Luftwaffenangehörige bombardiert und weitgehend zerstört. Zu den Gedenkfeierlichkeiten im April 2014 reiste auch eine Gruppe von 20 Personen aus der Region Hannover ins Baskenland, um sich mit den düsteren Kapiteln der deutschen Militärgeschichte und der hannoverschen Regionalgeschichte auseinanderzusetzen. Flugzeugbesatzungen von den Fliegerhorsten Wunstorf und Langenhagen hatten sich als Abgehörige der "Legion Condor" an den Bombardierungen von Gernika und anderer Städte im Spanischen (Bürger-)Krieges beteiligt. Während des Aufenthaltes in Gernika informierten sich die TeilnehmerInnen der Reise auch über die aktuelle politische und soziale Situation im Baskenland. Sie sprachen u. a. mit dem ehemaligen politischen Gefangenen Kitxu, der wegen ETA-Mitgliedschaft 19 Jahre inhaftiert war und nach seiner Festnahme gefoltert worden war. Die Übersetzerin ist Mechthild Dortmund.

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04.03.2014 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2014_03_04_Di_18 | Zeit: 14 Minuten

Faruk Ereren ist endlich draußen

Mehr als sieben Jahre war Faruk Ereren in Untersuchungshaft . Er wird beschuldigt, als führendes Mitglied der DHKP-C per Telefon von Deutschland aus den Mord an zwei Polizisten in der Türkei angeordnet zu haben. Hintergrund ist der Widerstand gegen den Folterstaat Türkei, der die unter Folter zustande gekommenen „Aussagen“ liefern soll für den Prozess in Düsseldorf. Faruk Ereren konnte am 4.2.2014 den Knast verlassen. Die Anklage steht auf wackligen Füßen: der Kronzeuge Genc konnte vom deutschen Gericht nicht direkt vernommen werden und es hieß, der Zeuge habe gehört von jemandem der behauptet, dass Faruk Ereren die Anweisung für den Polizistenmord per Telefon gegeben haben soll. Faruk ist erst mal draußen, aber die Beweisaufnahme ist noch nicht abgeschlossen.

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03.09.2013 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2013_09_03_Di_18 | Zeit: 14 Minuten

Bericht vom Revisionsprozess gegen Faruk Ereren

Bereits in der Türkei war Faruk Ereren nach dem Militärputsch von 1980 für 9 Jahre inhaftiert. Im Knast wurde er unzählige Male gefoltert. Nach seiner Entlassung flüchtete er ins Ausland und wurde 2007 in Hagen auf Grund des § 129b (Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland) festgenommen. Im ersten Prozess wurde er auf Grund von Zeugenaussagen, die unter Folter zustande gekommen waren, zu lebenslanger Haft verurteilt. Am 6. Mai 2013 begann das Revisionsverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf. Gespräch mit einem Prozessbeobachter.

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23.10.2009 von Redaktion | Autor: Markus Brunner | Zeit: 26 Minuten

Psychologie der Folter - das Erleben der eigenen Vernichtung und dem Verlust der Welt (aus Tagung ehemaliger politischer Gefangener)

Markus Brunner sprach im Rahmen der Tagung iranischer MitbürgerInnen über Methode und Wirkung von Folter. Auch darüber, wie in Exil-Ländern Re-Traumatisierungen stattfinden, nicht nur durch drohende Ausweisung in das Land, in dem der Mensch gefoltert wurde.

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