TAB-Taste drücken um zur barrierefreien Sprungnavigation zu wechseln.

Top 10 Schlagworte

Alle Schlagworte (1237)

Beiträge & Podcasts

02.09.2015 von Wolfgang Lettow

Prozessauftakt gegen die 6 Beschuldigten der Hausbesetzung in der Breiten Straße in Hamburg

Am Dienstag den 25. August 2015 - ziemlich genau ein Jahr nach der Räumung des Hauses in der Breite Straße - begann der Prozess gegen sechs Beschuldigte. Ihnen wird vorgeworfen im vergangenen Jahr das seit Jahren leer stehende Haus besetzt zu haben und dabei die angreifenden Polizeieinheiten mit allerlei Gegenständen beworfen zu haben.

Jetzt anhören

07.05.2013 von Wolfgang Lettow

Zur Geschichte der Hausbesetzung der Hamburger Ekhofstraße

Am 19. April 1973 besetzten zirka 50 Menschen ein Haus in Hamburg, die Ekhofstraße 39. Die Aktion erfolgte auf Grund der Umstrukturierung des Stadtteils Hohenfelde, was heute wohl als Gentrifikation bezeichnet wird. Bei der Besetzung war die radikale Linke Hamburgs ein Anziehungspunkt. Es war ein Kontrapunkt zu den vielen Achtundsechzigern, die jetzt mit dem kapitalistischen System paktierten. Die Besetzer_innen betrieben deswegen Stadtteilarbeit für die Bevölkerung, boten z. B. Beratung in Mietfragen an und praktizierten kostenlose medizinische Hilfe für die Menschen im Stadtteil und wehrten sich offensiv gegen Polizeikontrollen. Dadurch sprachen sie vor allem viele Jugendliche an, die selbst unzufrieden mit dem herrschenden System waren und auf der Suche nach Orientierung: es kamen Schulklassen zu Besuch, Unterprivilegierte wie Rocker zogen ein, weiterhin holten sie Jugendliche aus den Heimen und so bekamen diese im Haus eine Bleibe .

Jetzt anhören

15.04.2013 von Mechthild Dortmund

Zur Geschichte der Hausbesetzung in der Hamburger Ekhofstraße

Am 19. April 1973 besetzten etwa 50 Menschen ein Haus in der Ekhofstraße 39 in Hamburg. Die Aktion erfolgte aufgrund der geplanten Modernisierung des Stadtteils Hohenfelde, was heute wohl eher als Gentrifizierung bezeichnet würde und die Vertreibung der dort wohnenden Leute beinhaltete. Die BesetzerInnen versuchten, sich im Stadtteil zu verankern, boten Beratung in Mietfragen und kostenlose medizinische Hilfe für die Leute im Stadtteil an, holten Jugendliche aus Heimen und waren ein Anziehungspunkt für die radikale Linke ebenso wie für Unterprivilegierte. Am 23. Mai 1973 räumte ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) der Hansestadt die Ekhofstraße unter Einsatz unverhältnismäßiger Gewalt. Im anschließenden Verfahren erhielten 3 GenossInnen Strafen von 12 - 16 Monaten.

Jetzt anhören

 
radio flora > Beiträge & Podcasts