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Beiträge & Podcasts

05.02.2016 von Charly Braun | Zeit: 13 Minuten

Die Türkei führt Krieg gegen die kurdische Bevölkerung - Demos u.a. in Celle, Berlin, Frankfurt

Am 30.1.16 demonstrierten in vielen Städten kurdische Menschen und ihre Unterstützenden für ein sofortiges Ende des Belagerungs- und Vernichtungskrieges des türkischen Regimes gegen die kurdische Bevölkerung.  Yilmaz Kaba von der Föderation der Ezidischen Vereine e.V. erklärt die Hintergründe sowie die Rolle und Interessenlage der Deutschen Bunderegierung, die Erdogan stützt und bei dessen Krieg gegen die kurdische Bevölkerumg wegschaut.

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16.12.2014 von Axel Kleinecke | Zeit: 52 Minuten

Der Kampf um Kobane

Obwohl der Kampf um Kobani noch immer tobt und Fall oder erfolgreiche Verteidigung dieser kurdisch-syrische Stadt an der Grenze zur Türkei mittlerweile neben dem strategischen auch einen wichtigen symbolischen Wert erhalten hat, ist es in der Berichterstattung über die Lage in der Stadt eher still geworden. Die Situation dort scheint dank Bombardierungen und amerikanischer Waffenabwürfe zu stagnieren und es gibt nur wenige und zum Teil widersprüchliche Meldungen darüber, welche Stadteile noch von den kurdischen Kämpfern gehalten werden und welche schon von den Milizen des Islamischen Staates erobert worden sind.

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10.10.2014 von Mechthild Dortmund | Zeit: 81 Minuten

Rojava. Ein demokratisches Experiment vom IS bedroht

Zeitungsmeldungen zufolge sind Einheiten der Terrororganisation „Islamischer Staat“ in der Nacht zum 07.10. ins Zentrum von Kobani vorgestoßen. Ortskundige, aber die Volksverteidigungskräfte YPG und vor allem die Frauenverteidigungseinheiten YPJ verteidigen die Stadt in erbitterten Straßen- und Häuserkämpfen. Vor fast vier Wochen hatte der IS seine durch Waffen- und Munitionslieferungen aus der Türkei unterstützte Großoffensive auf Kobane begonnen, den kleinsten der kurdischen Kantone, die zusammen die Selbstverwaltungsregion Rojava bilden, und rund 300 umliegende Dörfer unter seine Kontrolle gebracht. Über das demokratische Experiment Rojava und dessen Bedrohung durch den „Islamischen Staat“ und seine Unterstützer ging es in einer Podiumsdiskussion, die am 22.9.14 im Pavillon in Hannover stattfand, organisiert vom Friedensbüro Hannover in Zusammenarbeit mit dem Kurdistan Volkshaus Hannover und medico international. Hier sind Mitschnitte von der Veranstaltung zu hören: Nach der Einleitung von Brunhild und Jürgen der Vortrag von Michael Knapp, der mit einer Delegation der Kampagne „TATORT KURDISTAN“ Rojava besucht hat, von den basisdemokratischen Entwicklungen und den Problemen dort berichtet. Weiterhin ein Vortrag von Martin Glasenapp von medico internaitonal über seine Eindrücke von einem Aufenthalt in Rojava im August 2014. Weitere Aufnahmen wurden während der anschließenden Diskussion gemacht: u.a. Beitrag eines Vertreters des Kurdistan Volkshauses, Reaktion auf anmaßende Äußerungen eines deutschen Friedensaktivisten hinsichtlich der Politik der PKK, Forderung nach Aufhebung des PKK-Verbots, Hinweis auf die Bedeutung der selbstverwalteten Region Rojava als revolutionäres Projekt.

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26.08.2014 von Mechthild Dortmund | Autor: radioflora_2014_08_25_Mo_19 | Zeit: 31 Minuten

Interview und Kommentar zur Lage in den kurdischen Gebieten im Nordirak

Seitdem die Organisation "Islamischer Staat" ihr Machtgebiet im Nordirak weiter ausgedehnt hat, sind mehrere hunderttausend Menschen auf der Flucht, Tausende wurden entführt und/oder getötet. Eine der am schlimmsten betroffenen Bevölkerungsgruppen sind die kurdischen Jeziden, vor allem aus der Region Schengal. Um auf die dramatische Situation hinzuweisen und gegen den drohenden Völkermord an den Jeziden zu protestieren, hatten zahlreiche jezidische und kurdische Organisationen am 16. August eine bundesweite Demonstration in Hannover durchgeführt, an der sich ca. 30.000 Menschen beteiligten. Mitveranstalterin war auch die Föderation jezidischer Vereine in Deutschland. Mit ihrem Vorstandsmitglied Yilmaz Kaba sprach Mechthild Dortmund im Magazin International. In einem Kommentar geht es außerdem um die bundesdeutschen geopolitischen Interessen in der Region und den Run auf die dortigen Erdöl- und Erdgasvorkommen.

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