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Beiträge & Podcasts

08.01.2016 von Charly Braun | Zeit: 23 Minuten

Egon Hilbich zu Truppenübungsplatz

Egon erläutert wechselvolle Geschichte und Gegenwart des größten europäischen Truppenübungsplatzes - lehrreich und unterhaltsam!
Den größten europäischen Truppenübungsplatz (zwischen Bergen-Bad Fallingbostel) zum Biosphärengebiet machen - wo doch grad die British Army abgezogen ist - fordert die Inititive Biosphärengebiet Hohe Heidmark. Egon Hilbich erläutert in Ostenholz einer Silvesterwandergruppe die Geschichte des 1936 - gegen lokale Widerstände - von den Nazis eingerichteten Kriegsübungsplatzes. Wer lebte und arbeitete vorher hier, wie wurden hier die Verbrechen der Wehmacht in der Sowjetunion und in hiesigen Gefangenenlagern sowie im KZ Bergen-Belsen begangen, wofür nutzten NATO und Bundeswehr den Platz, welche Rechte fehlen heutigen BewohnerInnen der Platzranddörfer, warum will die Bundeswehr die letzten Häuser abreißen, was fordert die neue Bürgerinitiative und kann der ehemals große Gasthof Wünninghof noch gerettet werden. Wem es nach dem Hören nach weiteren Infos dürstet, schaue hier rein:  

www.hohe-heidmark.de

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10.02.2014 von Hubert Brieden | Autor: radioflora_2014_02_10_Mo_19 | Zeit: 34 Minuten

Emmich-Cambrai-Kaserne und Emmichplatz in Hannover müssen umbenannt werden - Interview mit Jakob Knab

Nach der Eroberung von Lüttich im August 1914 machte dieses Spottgedicht die Runde: „Und das war der Herr von Emmich / Dieser sprach: Die Festung nehm’ ich / Fräulein Lüttich schrie vor Lust / Und sie hat sich ihm ergeben / In dem Jahr in dem wir leben / An dem siebenten August". Die Stadt Lüttich wurde in ein Trümmerfeld verwandelt. Vor und nach der Eroberung der Stadt kam es zu unfassbaren Ausschreitungen gegen die belgische Zivilbevölkerung: Plünderungen, Brandstiftungen, Massenhinrichtungen und Vergewaltigungen. Beteiligt waren auch militärische Verbände aus Hannover. Einer der Hauptverantwortlichen: General Otto v. Emmich. Deshalb fordert die "Initative gegen falsche Glorie" und ihr Sprecher Jakob Knab vom Verteidigungsministerium und der Stadt Hannover - 100 Jahre nach den Massakern an der belgischen Zivilbevölkerung -, die Emmich-Cambrai-Kaserne und den Emmichplatz endlich umzubenennen.

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01.09.2012 von Ulrich Zerwinsky | Autor: Alfred Klose | Zeit: 49 Minuten

Sondersendung zum Antikriegstag 2012

Unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel schrieb Kurt Tuchosky 1931 in der „Weltbühne“ in einer Glosse unter dem Titel: „Der bewachte Kriegsschauplatz“: „Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er ein halbe Stunde entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“ Der leitende Redakteur der Weltbühne und Herausgeber wurde dafür wegen „Beleidigung der Reichswehr“ angeklagt, wurde aber freigesprochen, weil keine konkreten Personen gemeint waren. Die Nazis waren da schon konsequenter und brachten ihn wegen des Verrats ihrer heimlichen Aufrüstung ins KZ und folterten ihn so schwer, dass er nach seiner auf internationalen Druck hin erfolgten Entlassung an den Folgen starb. Wir gedenken jedes Jahr am 1. September dem Überfall der Naziwehrmacht auf Polen, mit dem der 2. Weltkrieg begann, der 60 Millionen Opfer in Europa hinterließ - Mordopfer, denn Mord wird so auch juristisch interpretiert, wenn er „aus niederen Beweggründen“ verübt wird. Und aus welchen anderen Beweggründen werden Kriege geführt? Darüber wollen wir uns mit engagierten Kriegsgegnern unterhalten.

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10.07.2012 | Autor: Verein der Vietnamesen in Hannover und Umgebung, KBCHN / Sylvia Schmidt | Zeit: 13 Minuten

Der Vietnam-Krieg wird nicht enden: Agent Orange setzt Zerstörungen fort

Unternehmen wie Monsanto, Dow Chemical, Nachfolge-Unternehmen der IG Farben sowie Boehringer-Ingelheim profitierten von diesem Krieg, der nach offiziellen Daten 1957 bis 1975 geführt wurde. 1961 autorisierte US-Präsident John F. Kennedy die "Operation Ranch Hand" (d. h. Erntehelfer); sie dauerte bis 1971. Sowohl gesundheitlich als auch ökologisch leidet Vietnam noch heute. Dazu veranstaltete der Verein der Vietnamesen in Hannover und Umgebung am 30.06.2012 eine Solidaritätsveranstaltung. Mehr zu dieser Veranstaltung und zu den erwähnten Firmen folgt in einer Sondersendung....

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17.05.2012 | Autor: Naiel Arafat /Bearbeitg. Sylvia Schmidt | Zeit: 15 Minuten

Zur Filistina 2012: Der israelisch-palästinensische Konflikt aus traumatherapeutischer Sicht

Die Filistina 2012 zur palästinensischen Kultur und Politik kommt thematisch nicht um Krieg und damit Traumatisierung herum. Naiel Arafat von der Initiative verrueckt-nach-frieden.de bestätigte, was bereits Sumaya Farhat-Naser's Vortrag vom 26.04. aussagte: Es gibt zahlreiche palästinensisch-israelische Kooperationen und Friedensbemühungen, die durch Ideologie, Angst, Politik behindert werden. Der in Gaza (Stadt) geborene Naiel Arafat stellte am 27.April im FZH Vahrenwald, wieder durch Organisation der Palästina Initiative Hannover, seine traumatherpeutische Sicht dar und sprach u. a. auch über Kooperationen zwischen "den Feinden". mehr zur Filistina, die auch mit kulturellen Veranstaltungen noch bis Ende Mai läuft, auf palaestina-initiative.net. (Anm. zur Aufnahme: Im FZH fand anscheinend zeitgleich in nahgelegenen Räumen eine musikalische Veranstaltung statt, das ist stellenweise im Hintergrund zu hören).

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14.05.2012 von Kay Pabst | Autor: Hubert Brieden | Zeit: 28 Minuten

Bundeswehr verhindert Gedenken an ermordete Deserteure auf dem Kasernengelände

In Hannover wurden während des Zweiten Weltkrieges Soldaten ermordet, die desertiert waren. Erschossen wurden sie auf einem Schießplatz auf dem Gelände der Emmich-Cambrai-Kaserne, heute genutzt u.a. von der zentralen Feldjägerschule der Bundeswehr. Friedensgruppen wollten am Dienstag, den 15. Mai 2012 an der Mordstätte dieser Opfer gedenken. Doch die Bundeswehr verbot das Gedenken auf ihrem Kasernengelände. Brunhild Müller-Reiss vom Friedensbüro Hannover berichtet über die Hintergründe.

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28.04.2012 | Autor: Naiel Arafat /Bearbeitg. Sylvia Schmidt | Zeit: 15 Minuten

FILISTINA 2012 - Vortrag (Ausschnitte) des 'Traumatherapeuten Naiel Arafat

Die Filistina 2012 zur palästinensischen Kultur und Politik kommt thematisch nicht um Krieg und damit Traumatisierung herum. Naiel Arafat von der Initiative verrueckt-nach-frieden.de bestätigte, was bereits Sumaya Farhat-Naser's Vortrag vom 26.04. aussagte: Es gibt zahlreiche palästinensisch-israelische Kooperationen und Friedensbemühungen, die durch Ideologie, Angst, Politik behindert werden. Der in Gaza (Stadt) geborene Naiel Arafat stellte am 27.April im FZH Vahrenwald, wieder durch Organisation der Palästina Initiative Hannover, seine traumatherpeutische Sicht dar und sprach u. a. auch über Kooperationen zwischen "den Feinden". mehr zur Filistina, die auch mit kulturellen Veranstaltungen noch bis Ende Mai läuft, auf palaestina-initiative.net. (Anm. zur Aufnahme: Im FZH fand anscheinend zeitgleich in nahgelegenen Räumen eine musikalische Veranstaltung statt, das ist stellenweise im Hintergrund zu hören).

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15.04.2012 | Autor: O-Töne: Old Street Films, Thet Sambath/ Bearbeitg. Sylvia Schmidt, radio flora | Zeit: 3 Minuten

"Enemies of the People" - Dokumentarfilm von Thet Sambath u. Rob Lemkin zum Völkermord in Kambodscha 1975-79

Vietnam-Krieg, Kalter Krieg, Kapitalismus gegen Kommunismus, Kambodscha wird in den Krieg hineingezogen, die Roten Khmer befreien das Land - nur um kurz darauf ein agrarkommunistisches System zu errichten, in dem nur Angst, Hunger, Erschöpfung, Tod und Folter regiert. Regisseur Thet Sambath (Nachname Teth), selbst vollwaises Kind der Killing Fields, klagte nicht an. Er sprach lange Jahre mit Pol Pot's rechter Hand, mit Mördern und BefehlsgeberInnen. Diese sagten mehr und mehr die Wahrheit... enemiesofthepeoplemovie.com Doppel-DVD mit ergänzendem Material bei amazon, nächste Aufführung 26.04. Uni Bonn, s. recht-als-kultur.de/de/aktivitaeten. zusätzlicher Tipp: 1. Internationale Konferenz zu Traumatisierungen über Generationen hinweg, haupts. im Kosovokrieg: dwp-kosovo.info

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14.04.2012 von Kay Pabst | Autor: Friedensbüro Hannover u.a. Initiativen /radio flora | Zeit: 24 Minuten

Beiträge vom Friedens-Ostermarsch 2012 in Hannover

Zur Situation des weiterhin unterdrückten, kurdischen Volkes und türkischer Anti-Terror-Politik gegen Kurden. Weitere Themen die Kriegsmobilisierung gegen Iran, Spekulationen auf Nahrungsmittel u. Rohstoffe, zivile Konfliktbearbeitung am Beispiel Ruanda, gewaltfreie Kommunikation und innerer Wandel, ergänzende Beiträge vom Friedensbüro Hannover

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14.04.2012 von Kay Pabst | Autor: Friedensbüro Hannover u.a. Initiativen /radio flora | Zeit: 19 Minuten

Beiträge vom Friedens-Ostermarsch 2012 - Teil 1

Zur aktuellen Kriegsmobilisierung gegen Iran, jungen Leuten in der Friedensbewegung und ihren Zielen, Occupy und Finanzkrise, zum Sündenbock Griechenland und ein Rückblick in die Nazi-Geschichte der Deutschen Bank; unausgewogene Presse in Deutschland, zuletzt Hinweis auf Kampagne friedenssteuer.de.

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