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Top 10 Schlagworte

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Beiträge & Podcasts

23.08.2016 von Alfred Schröcker

FreiheitsRäume – Ausstellung in Wunstorf

Vom 18. September bis zum 9. Oktober 2016 wird in der Wunstorfer Stadtkirche die Ausstellung „FreiheitsRäume“ gezeigt. Zu sehen sind Werke von Julius Klingebiel und seinen KünstlergollegInnen. Es waren KüntlerInnen, die jahrelang in der Psychiatrie eingesperrt waren – auch in der Wunstorfer Einrichtung. Während der NS-Zeit wurden sie zwangssterilisiert, manche ermordet. In der Ausstellung sind die eindrucksvollen Bilder dieser KünstlerInnen zu sehen. Gleichzeitig soll an die Opfer der NS-Psychiatrie erinnert werden.

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29.07.2016 von Alfred Schröcker

Wunstorf: Kontroverse über Denkmal für Hitler-Verehrerin Agnes Miegel

In Wunstorf gibt es immer noch ein Agnes-Miegel-Denkmal. Agnes Miegel war eine Schriftstellerin, die von ganzem Herzen Adolf Hitler und die Nazis unterstützte. Kann für so eine Schriftstellerin heute noch ein Denkmal in einer Stadt stehen oder eine Straße benannt sein? In Wunstorf ist die Debatte um dieses Denkmal endlich aufgebrochen. Alfred Schröcker berichtet in seinem Beitrag von den Einzelheiten.

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07.12.2015 von Hubert Brieden

Vergessene Opfer der NS-Diktatur in Wunstorf

Kürzlich hielt der Wunstorfer Stadtarchivar Klaus Fesche einen Vortrag über nichtjüdische Opfer der NS-Diktatur. Alfred Schröcker berichtet in seinem Beitrag über diesen Vortrag und stellt mehrer Fälle von NS-Verfolgten aus Wunstorf vor.

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06.07.2015 von Hubert Brieden

Das Landgericht Lüneburg und die Kommunistenverfolgungen der 1950er und 1960er Jahre

Vor kurzem erschien eine Publikation, die sich mit der düsteren Geschichte des Landgerichts Lüneburg auseinandersetzt. Peter Asmussen, einer der Autoren, erläutert die Einzelheiten.

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06.07.2015 von Hubert Brieden

Lüneburg: militärische Traditionspflege und Gegenwehr

Die Stadt Lüneburg pflegt seit langem das Andenken an die deutschen Toten diverser Kriege – sei es der Deutsch-Französosche Krieg von 1870/71, der Kolonial- und Vernichtungskrieg gegen die Nama und Herero in Deutsch-Südwestafrika, der Erste oder der Zweite Weltkrieg. An die unzähligen Opfer der deutschen Militärs mag man sich indessen nicht so recht erinnern. Siggi Berneis erzählt die Einzelheiten und berichtet über Möglichkeiten, sich gegen diese Verharmlosung und Glorifizierung der deutschen Militärgeschichte zu wehren.

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06.07.2015 von Hubert Brieden

Lüneburg: Prozess gegen den "Buchhalter" von Auschwitz

In Lüneburg findet zur Zeit ein Prozess gegen einen ehemaligen NS-Täter aus dem Vernichtungslager Auschwitz statt. Mechthild Dortmund sprach mit Peter Asmussen, Dilli Dillman, Siggi Berneis, Iris Berneis und Peter Raykowski, die den Prozess beobachten.

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15.06.2015

Widerständiger Alltag antifaschistischer Frauen in Hannover in der NS- Zeit

Der Widerstand von Frauen im nationalsozialistischen Deutschland wurde von der Geschichtsforschung vielfach vernachlässigt und gesellschaftlich ignoriert. In Interviews mit antifaschistischen Frauen wird die wichtige und z.T. lebensrettende Rolle von Frauen im Widerstand, verbunden mit ihrem Alltagsleben, deutlich. Sie zeigen aber auch die Widersprüchlichkeit des „weiblichen Lebenszusammenhangs“. Oral History ist eine wichtige Methode, um das zu erfahren, was in Dokumenten, Zeitungen und anderen Quellen nicht festgehalten ist. Dies gilt insbesondere für Menschen, die es nicht zu Ruhm und Ansehen gebracht haben, für ‚die da unten‘. Verschärft gilt dies für die ‚kleine Frau‘. Brunhild Müller-Reiß lässt mit ihrer Lesung einige antifaschisitische Frauen aus Hannover zu Wort kommen.

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15.06.2015

Die Vernichtung von Guernica / Gernika am 26. April 1937 - Geschichte und Gegenwart eines deutschen Kriegsverbrechens

Am 26. April 1937 wurde die baskische Stadt Gernika / Guernica durch deutsche Kampfflieger der Legion Condor während des Spanischen (Bürger-) Krieges fast vollständig zerstört. Dieses Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung einer unverteidigten Stadt löste weltweit Entsetzen aus. Pablo Picasso malte unter dem Eindruck der Vernichtung sein wohl bekanntestes Bild, nannte es einfach „Guernica“ und machte diesen Namen bis heute zum Symbol für faschistischen Terror und die Schrecken des Luftkrieges. Ein Teil der Täter, die in Spanien einen Militärputsch gegen die gewählte republikanische Regierung unterstützten, waren auf den Fliegerhorsten Langenhagen, Wunstorf und Delmenhorst ausgebildet worden. Aus Wunstorf kamen etwa 70 Prozent der Bomber- und Aufklärungseinheiten der Legion Condor. Im Radiofeature werden Geschichte und militärische Folgen der Vernichtung Gernikas rekonstruiert. Es geht auch um die langjährige Vertuschung eines Kriegsverbrechens in Deutschland.

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18.08.2014

Culture Courage präsentiert Protest gegen Nazi-Marsch 02.08.2014 Bad Nenndorf - Redakteur Charly Braun

Bad Nenndorf 2.8.14 - Protest Reden Rufen Singen gegen Nazi-Marsch und gegen Anti-Nazi-BlockiererInnen

Im ersten Teil wird die Kriminalisierung der blockierenden NazigegnerInnen von 2013 in Beiträgen und Reden thematisiert und welche Konsequenzen PolitikerInnen daraus ziehen. Es folgt, wie die Basis des Widerstandes, lokale und große Politik das Nazi-Problem betrachten. Zum Schluß gibts O-Töne, Berichte sowie Spaßiges und Heftiges vom störungsvollen Antifaschistischen Protest.

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05.08.2014 von Wolfgang Lettow

Staatlich geförderte Terrorgruppe NSU (Nationalsozialistischer Untergrund)

Die Apparate und Geheimdienste der BRD waren über die Aktivitäten gut informiert und ließen in die falsche Richtung ermitteln. Ein Gespräch mit dem Autor Wolf Wetzel.

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