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Top 10 Schlagworte

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Beiträge & Podcasts

02.09.2014 von Wolfgang Lettow

Keine Auslieferung von Bernhard Heidbreker nach Deutschland - Interview mit dem Freundeskreis

Anfang Juli 2014 wurde Bernhard Heidbreder von venezolanischen Sicherheitskräften in Mérida festgenommen. Seitdem ist der formal deutsche Staatsbürger in der Zentrale von Interpol Caracas am Parque Carabobo in der Hauptstadt Caracas in Polizeihaft inhaftiert. Die deutschen Behörden haben seine Auslieferung beantragt, weil gegen ihn in Deutschland ein Ermittlungsverfahren läuft. Bernhard wird vorgeworfen zusammen mit zwei weiteren Personen vor fast 20 Jahren in einer militanten Gruppe der Linken, dem K.O.M.I.T.E.E., aktiv gewesen zu sein. Diese Gruppe hat 1994 einen militanten Angriff auf ein Gebäude der Bundeswehr verübt. Außerdem hat sie 1995 einen Anschlag auf ein im Umbau befindliches Abschiebegefängnis geplant. Dieser wurde der in letzter Minute nicht ausgeführt. Sollte Bernhard nach Deutschland ausgeliefert werden, droht ihm aufgrund dieser Vorwürfe eine hohe Gefängnisstrafe.

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01.10.2013 von Wolfgang Lettow

DNS-Entnahme bei einem Beschuldigten im "RAZ-Verfahren"

Am 22. Mai 2013 fanden in Berlin, Magdeburg und Stuttgart insgesamt 21 Hausdurchsuchungen wegen der angeblichen Bildung von Nachfolgeorganisationen der militanten Gruppe (mg) - der Revolutionären Linken, den Revolutionären Aktionszellen - statt. Insgesamt 9 Beschuldigten wird mit Hilfe des §129 neben der Bildung der RAZ, auch die Mitarbeit an der Untergrundzeitschrift radikal vorgeworfen. Aktuell sind vor allem die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs, DNS-Proben bei einigen der Beschuldigten zu entnehmen. Gespräch mit dem Betroffenen.

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07.05.2013 von Wolfgang Lettow

Zur Geschichte der Hausbesetzung der Hamburger Ekhofstraße

Am 19. April 1973 besetzten zirka 50 Menschen ein Haus in Hamburg, die Ekhofstraße 39. Die Aktion erfolgte auf Grund der Umstrukturierung des Stadtteils Hohenfelde, was heute wohl als Gentrifikation bezeichnet wird. Bei der Besetzung war die radikale Linke Hamburgs ein Anziehungspunkt. Es war ein Kontrapunkt zu den vielen Achtundsechzigern, die jetzt mit dem kapitalistischen System paktierten. Die Besetzer_innen betrieben deswegen Stadtteilarbeit für die Bevölkerung, boten z. B. Beratung in Mietfragen an und praktizierten kostenlose medizinische Hilfe für die Menschen im Stadtteil und wehrten sich offensiv gegen Polizeikontrollen. Dadurch sprachen sie vor allem viele Jugendliche an, die selbst unzufrieden mit dem herrschenden System waren und auf der Suche nach Orientierung: es kamen Schulklassen zu Besuch, Unterprivilegierte wie Rocker zogen ein, weiterhin holten sie Jugendliche aus den Heimen und so bekamen diese im Haus eine Bleibe .

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07.08.2012 von Wolfgang Lettow

Neues zum § 129-Verfahren in Sachsen

Die Dresdener Staatsanwaltschaft teilte am 13 Juli 2012 mit, dass ein Verfahren gegen 21 Personen eingestellt wurde. Dies ist jedoch kein Anlass zur Euphorie, denn nach wie vor laufen Ermittlungen nach § 129 - Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung - gegen ca. 25 Personen. In allen Fällen geht es um antifaschistische Aktivitäten. Dazu ein Gespräch mit einem Mitglied der Roten Hilfe Dresden.

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