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Top 10 Schlagworte

Alle Schlagworte (1217)

Beiträge & Podcasts

06.01.2016 von Wolfgang Lettow | Zeit: 11 Minuten

Zur aktuellen Situation im Hambacher Forst

Der Hambacher Forst, quasi Mitteleuropas letzter „Urwald“, wird gerodet für Europas größten Klimakiller – RWEs Rheinisches Braunkohlerevier. Dafür werden ganze Gemeinden dem Erdboden gleichgemacht und die Gesundheit, die physische wie psychische, von Menschen aufs Spiel gesetzt.

Um all das zu verhindern besetzen Aktivist_innen den Hambacher Forst und beteiligen sich an vielfältigen Aktionen.


Letztes Jahr wurde deswegen mehr als 4 Aktivist_innen für einige Zeit weggesperrt.

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06.01.2016 von Wolfgang Lettow | Zeit: 14 Minuten

Zum 11.Todestag von Oury Jalloh

Oury Jalloh – das war Mord«: Am 7. Januar wird die Parole wieder durch Dessau auf der Demonstration hallen. Am 7.1.2005 verbrannte er im dortigen Polizeirevier. Sein Todesjahr jährt sich somit zum elften Mal.

Dazu ein Gespräch mit der Anwältin Gabi Heinecke.

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02.08.2015 von Hubert Brieden | Zeit: 1 Minute

Wunsch eines Naziredners in Bad Nenndorf am 1.8.2015: Eines Tages „wird es Menschen geben, die sagen: Aber der Holocaust ist mir persönlich scheißegal.“

Wie alljährlich im August fanden auch in diesem Jahr eine Nazidemonstration und -kundgebung in Bad Nenndorf/Niedersachsen statt. Der Grund: Im örtlichen “Wincklerbad” war nach 1945 ein Verhörzentrum der britischen Truppen untergebracht, in dem Gefangene misshandelt und gefoltert wurden - darunter auch NS-Täter. Die britische Presse deckte diesen Skandal auf, es kam zu Gerichtsverfahren gegen die Verantwortlichen und das Verhörzentrum wurde geschlossen. Die Nazis benutzen diese Geschichte seit einigen Jahren, um ihre historischen Vorbilder zu Opfern zu machen und die Massenverbrechen der Wehrmacht und der NS-Organisationen zu verharmlosen. Im Mittelpunkt steht dabei der Massenmord an den europäischen Juden. Ein Naziredner in Bad Nenndorf sagte wörtlich, eines Tages „wird es Menschen geben, die sagen: Aber der Holocaust ist mir persönlich scheißegal.“ Die Polizei sah keinen Grund einzuschreiten. Im Podcast ist der Ausschnitt aus diese Passage der Rede zur hören. Im Hintergrund die Proteste der Nazigegener. Kurz zuvor hatte die Polizei die gegen die Nazis protestierenden Anwohner aufgefordert, leiser zu sein, damit die Naziredner ungestört ihre Kundgebung abhalten könnten.

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04.11.2014 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2014_11_04_Di_18 | Zeit: 15 Minuten

USA: Maulkorb gegen Gefangene

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Pennsylvania, Tom Corbett, hat am 22.10. ein Gesetz unterschrieben, das Gefängnisinsassen daran hindern soll, öffentlich ihre Meinung kundzutun. Der in der vergangenen Woche von beide Parlamentskammern von Pennsylvania im Schnelldurchgang verabschiedete »Revictimization Relief Act« soll angeblich dem Opferschutz dienen. Kritiker sprechen jedoch von einem »Maulkorbgesetz« oder direkt vom »Silence Mumia Law«, weil es auf Gefangene wie den zu lebenslanger Haft verurteilten Afroamerikaner Mumia Abu-Jamal abzielt, um deren journalistische Tätigkeiten zu unterbinden.

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07.10.2014 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2014_10_07_Di_18 | Zeit: 11 Minuten

Gerichtsverfahren gegen zwei Plakatierer in Berlin

Am 28. August 2014 wurden zwei linke Aktivistinnen vor das Amtsgericht in Moabit (Berlin) geladen. Die Anklage lautet mutwillig-gemeinschaftliche-langanhaltende-Sachbeschädigung. Bei dem hochtrabend klingenden „Vorwurf“ handelt es sich um einfaches Ankleben von Plakaten.

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02.09.2014 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2014_09_02_Di_18 | Zeit: 9 Minuten

USA: Zum Mord an Michael Brown - Interview mit Jürgen Heiser

Am 9. August 2014 wurde der schwarze Teenager Michael Brown von einem weißen Polizisten in dem Vorort Ferguson bei St. Louis, Missouri, USA am helllichten Tage auf offener Straße erschossen. Die Polizei behauptete später, es hätte ein Gerangel um die Waffe gegeben, dem wird jedoch von zahlreichen Augenzeugen widersprochen.

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06.05.2014 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2014_05_06_Di_18 | Zeit: 10 Minuten

Solidarität mit Mbolo Yufanyi

Mbolo wird zum wiederholten Male vor ein deutsches Gericht zitiert – dieses Mal vor das Amtsgericht Dessau ab dem 29.4., weil er sich für die Aufklärung und für Gerechtigkeit im Falle des ermordeten OURY JALLOH einsetzt, der am 7. Januar 2005 in der Dessauer Polizeiarrestzelle Nr.5 bei lebendigem Leib verbrannt wurde.

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07.01.2014 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2014_01_07_Di_18 | Zeit: 9 Minuten

Naziaufmarsch in Magdeburg am 18.Januar 2014 - Gespräch mit einem Vertreter der antifaschistischen Demovorbereitung

Der jährlich stattfindende Naziaufmarsch im Januar in Magdeburg gehört zu den wenigen verbliebenen, regelmäßigen Großevents für Neonazis in Deutschland. Eine Verhinderung durch Massenblockaden, wie es sie beispielsweise in Dresden gab, gelangen in Magdeburg bisher nicht. Ein Grund dafür ist u.a. das Zusammenspiel von Nazis und Polizei. Letztere kriminalisiert antifaschistischen Protest und prügelt den Faschisten mit aller Kraft die Straßen frei. Mehrere Menschen sind inhaftiert, weil sie sich dem Aufmarsch in den vergangenen Jahren in den Weg stellten und etliche Verfahren wurden eingeleitet, die mit teils drastischen Strafen für die Betroffenen endeten.

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07.01.2014 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2014_01_07_Di_18 | Zeit: 9 Minuten

Oury-Jalloh-Demo in Dessau am 7. Januar 2014 - Gespräch mit einer Vertreterin der Oury-Jalloh-Initiative

Was sich genau am 7. Januar 2005 in dem Dessauer Polizeirevier in der Wolfgangstraße 25 abspielte, ist bis heute nicht bekannt und wird wohl nie vollständig aufgeklärt werden. Sicher ist aber, dass die Ereignisse im Polizeirevier zum Tod des aus Sierra Leone wegen eines Bürgerkrieges nach Deutschland geflüchteten Oury Jalloh führten und auch neun Jahre später die PolizeibeamtInnen, die sich an dem Tag im Revier aufhielten, alles dafür tun, dass es zu keiner lückenlosen Aufklärung kommt. Unterstützung bekommen sie dabei von der Justiz, die während der geführten Prozesse gegen mehrere PolizeibeamtInnen laut Aussagen der Verteidigung und der Solidaitätsgruppe u.a. Indizien und Beweise unterschlagen hätten, die auf einen Tötungsdelikt durch Dritte (d.h. PolizeibeamtInnen) hinweisen.

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01.10.2013 von Wolfgang Lettow | Autor: radioflora_2013_10_01_Di_18 | Zeit: 20 Minuten

Gefangenenaufstände im Revoltejahr 1990 - ein Rückblick

Am 28. Mai 1990 sorgt eine spektakuläre Aktion zweier Gefangener der JVA Hamburg-Fuhlsbüttel (Santa Fu) für Aufsehen. Sie klettern auf das Dach der Anstalt, um die Öffentlichkeit auf ihre beschissene Situation hinzuweisen. Eine wichtige Forderung ist die nach der Schließung der Isolationsstationen ... Gespräch mit Gerd vom Autonomen Knastprojekt(AKP) aus Köln

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