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Beiträge & Podcasts

24.09.2010 von Redaktion | Autor: Ardeshir | Zeit: 19 Minuten

Asse und Schacht Konrad – das ungelöste alte und das zukünftige Problem

Von 1967 – 11 Jahre lang – wurde in das ehemalige Salzbergwerk Asse II radioaktiver Müll eingelagert. Die Asse liegt bei Remlingen, süd-östlich von Wolfenbüttel. Die Asse II war zuerst als „Versuchslager“ vorgesehen, sie wurde dann zum Endlager von rund 126000 Fässern mit hochgiftigem und krebserregendem Plutonium, Americium, Uran, Thorium und andere radioaktive Stoffe, die niemals in die Biosphäre gelangen dürfen. Zum Teil wurden die Fässer in etwa 700 Metern Tiefe abgekippt. Seit 22 Jahren (seit 1988) dringen täglich 12000 Liter Salzlösung in die Asse ein. Die Atommüllfässer sind in einem maroden Zustand und die Asse selbst droht abzusaufen. Das ehemalige Eisenerzbergwerk Schacht Konrad bei Salzgitter ist im Mai 2002 vom Land Nds. als Atommüll Endlager genehmigt worden. In Schacht Konrad sollen 303000 Kubikmeter feste oder verfestigte radioaktive Abfälle eingelagert werden. Dabei handelt es sich um Plutoniumhaltige Abfälle aus der Wiederaufarbeitung, Betriebsabfälle aus der Energiewirtschaft und Atomforschung. Der Anteil der Abfälle aus der Medizin wird laut Aussagen der Bundesregierung im Promillebereich liegen. Ein Interview mit Silke Westphal von der AG Schacht Konrad.

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18.01.2010 von Redaktion | Autor: Ardeshir | Zeit: 15 Minuten

Atommüll-raus aus der Asse, rein in den Schacht Konrad!?

Atommüll-raus aus der Asse, rein in den Schacht Konrad!? Ein irrsinniges Konzept für ein unlösbares Problem-Atommüll. Von 1967 bis 1978 - also 11 Jahre lang - wurde in das ehemalige Kali- und Salzsteinbergwerk Asse II radioaktiver Müll eingelagert. Die Asse liegt bei Remlingen, südöstlich von Wolfenbüttel. Asse II, die einst als "Versuchslager" vorgesehen war, wurde zum Endlager von rund 126000 Fässern mit hochgiftigem und stark strahlendem Plutonium und Uran. Die Fässer wurden in etwa 700 Metern Tiefe zum Teil abgekippt. Seit 1988 dringt täglich 12000 Liter Sazlösung in die Asse ein. Die Atommüllfässer sind in einem maroden Zustand und die Asse selbst droht einzustürzen. Das Bundesamt für Strahlenschutz kündigte nun in einer Pressekonfrenz am vergangenen Freitag- am 15. januar- die Auslagerung der Fässer als einzige Option an. Die Asse ist somit das erste salzbergwek, das als Endlager für den Atommüll nach 31 Jahren für gescheitert erklärt wird. Nun sollen die Fässer in den Schacht Konrad bei Salzgitter umgelagert werden. Ein Interview mit Udo Dettmann, einer der Aktivisten, die schon vor Jahren den maroden Zustand der Asse angeprangert und sich für`s Aufgeben der Asse eingesetzt haben. weitere Infos: www.asse2.de/ und www.contratom.de/2.0/

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