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Beiträge & Podcasts

07.05.2015 von Charly Braun

Tarifbewegung: Erzieherin aus Scheessel und Sozialarbeiter aus Diepholz fordern Aufwertung.

Ina Petersen aus Scheeßel und Volker Medicke aus Diepholz beschreiben ihre Arbeitssituation und begründen warum sie eine bessere Gehalts-Eingruppierung fordern. Sie berichten von einer tollen Mobilisierung zum Warnstreik auf dem Lande. Beste Voraussetzungen für den unbefristeten Streik im Mai 2015.

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20.04.2015 von Charly Braun

Tarifbewegung Sozial- und Erziehungsdienst - 2. Warnstreiktag am 7.4.15

Bundesweit fordern sozialpädagogische Fachkräfte (ErzieherInnen, HeilpädagogInnen, Sozialarbeitende u.a.) mit ihren Gewerkschaften ver.di und GEW von den kommunalem Arbeitgebern mehr Geld durch eine bessere Eingruppierung. Aus Niedersachsen trafen sich etwa 3000 zur 2. Warnstreik-Kundgebung am 7.4.15 in Hannover. KollegInnen aus verschiedenen Berufen schilderten ihre Arbeitssituation und leiteten daraus ihre Forderungen ab. Eine Elternvertreterin erklärte ihre Solidarität . Moderiert von Janine Geisler/ ver.di sprachen: Sabina Meißner und Svenja Schulz, ErzieherInnen aus Hildesheim; Sandra Bekisch-Stripoletz für Kita-Eltern, Anette Pensi-Ewald, Sozialarbeiterin der Stadt Hannover; Thomas Rottmann, Heilerzieher bei der Lebenshilfe Nienburg; Karin Gödicke, Sozialarbeiterin und Mitglied der Tarifkommission. Und zu allem gibts O-Töne von der Stimmung die durch einen großen Streikchor mit dem eigenem Lied "Arbeitskampf" in kämpferische Höhen stieg.

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07.10.2013 von Hubert Brieden

Streik beim Kunden-Service-Center des Madsack Konzerns in Hannover - Interview mit dem Streikenden Ralf Blohm

Beim Kunden-Service-Center (KSC), einem ausgegliederten Servicedienstleister der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, der Neuen Presse und anderer Zeitungstitel des Madsack Konzerns wird gestreikt. Im KSC werden im Schichtbetrieb von 6-20 Uhr und am Samstg bis 16 Uhr Kleinanzeigen aufgenommen, Abonnementfragen beantwortet und andere Arbeiten verrichtet. Der Grund des Streiks: die ständige Intensivierung der Arbeit und miserble Löhne, die z. T. seit 13 Jahren nicht gestiegen sind. Die Beschäftigten fordern einen Lohn- und Gehaltstarifvertrag und werden dabei von der Gewerkschaft Ver.di unterstützt. Doch der Madsack Konzern lehne Forderungen nach einem Tarivvertrag kategorisch ab und drohe mit der Verlagerung der Arbeit an noch billligere Anbieter, berichten die Streikenden. Da der Madsack Konzern die Presselandschaft in der Region Hannover monopolisiert, wird über den Streik kaum berichtet. Radio Flora sprach mit Ralf Blohm über die Arbeitsbedingungen und die Löhne beim KSC, über die Forderungen der Streikenden, die Organisation des Streiks und über praktische Solidarität.

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22.02.2013

Warnstreik der GEW am 19.2.2013

An Niedersachsens Schulen arbeiten etwa 17.000 Tarifbeschäftigte und ca. 80.000 BeamtInnen. Am 19.2.2013 sind mehr als 700 Beschäftigte an über 50 Schulen in Niedersachsen dem Aufruf der GEW zu einem Warnstreik gefolgt. Sozialpädagogische Fachkräfte und angestellte Lehrkräfte aus Schulen in Hannover, der Region Hannover (Wunstorf, Garbsen, Ronnenberg, Springe, Seelze, Laatzen, Langenhagen) sowie aus Rodenberg, Nienburg, Stolzenau, Hameln, Hildesheim, Peine und Holzminden, Lüneburg, Göttingen, Braunschweig beteiligten sich an Warnstreiks vor ihren Schulen und an der zentralen Kundgebung in Hannover. Auch im Norden, Süden, Osten und Westen Niedersachsens gab es Warnstreiks an Schulen. Einen Eindruck von der kämpferischen Stimmung der Streikenden vermittelt der Redebeitrag einer Vertreterin des GEW Bezirksverbands Hannover zum Auftakt der Demonstration am Klagesmarkt. Auf der zentralen Warnstreikkundgebung am hannoverschen Kröpcke erläuterte Olaf Korek vom Bezirkspersonalrat die zentralen Forderungen der GEW: • 6,5 Prozent mehr Entgelt mit einer sozialen Komponente • Eingruppierungstarifvertrag für Lehrkräfte • Erhalt des tariflichen Urlaubsanspruchs • Eindämmung von befristeten Arbeitsverträgen Ilse Schaad, GEW-Verhandlungsführerin, rief die Arbeitgeber auf, endlich ein Angebot vorzulegen. „Zwei Verhandlungsrunden verstreichen zu lassen, ohne auf die Forderungen der Gewerkschaften überhaupt einzugehen, ist schon mehr als ungewöhnlich“, und Rüdiger Heitefaut von der GEW Niedersachsen erklärte: „Wir erwarten von der SPD/Grünen- Regierung eine konstruktive Rolle in den Tarifverhandlungen“. Die Gewerkschaften GEW, ver.di und GdP planen zwischen dem 4. – 7.März vor der dritten und letzten Verhandlungsrunde am 7./8. März weitere gemeinsame Warnstreiks.

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