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Grenzberichte aus Lesbos und Idomeni

29.06.2016

Die griechisch-mazedonisch Grenze bei Idomeni ist seit März 2016 für Geflüchtete komplett geschlossen und wird jetzt von Militäreinheiten bewacht. Die meisten der etwa 12.000 Schutzsuchenden, darunter 4.000 Kinder, wurden mittlerweile auf Lager in verschiedenen Teilen Griechenlands verteilt und sind wahrscheinlich zum Teil schon in die Türkei abgeschoben worden. Idomeni steht für die Bereitschaft der „Festung Europa“ zur gewaltsamen Verteidigung ihrer Innen- und Außengrenzen, für die gnadenlose Abschreckung und Abwehr von Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Armut, Hunger, Umweltzerstörung fliehen – vor den zerstörerischen Auswirkungen des globalen kapitalistischen Systems.

4 Leute aus Hannover waren im November 2015 auf Lesbos und im März 2016 in Idomeni, um dort mobile Küchen zu unterstützen. Am 28. Juni berichteten zwei von ihnen im Kulturzentrum Pavillon von ihren Erfahrungen, die weit über das Kochen hinausgingen. Zu hören ist ein leicht gekürzter Mitschnitt des Vortrags.

Weitere Informationen und Hinweise für Unterstützungsmöglichkeiten auf: http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/

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