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Beiträge & Podcasts

Dezember 2012

14.12.2012

Medinetz Hannover - Medizinische Flüchtlingsberatung e.V.

Das MediNetz Hannover wurde 1997 unter dem Namen "Medizinische Flüchtlingssolidarität Hannover" gegründet, um ein lokales medizinisches Versorgungsnetz für Menschen ohne Papiere aufzubauen. Dieser gemeinnützige Verein arbeitet antirassistisch, nichtstaatlich und unabhängig von Kirchen, Parteien und anderen Organisationen. Seit Mitte 2012 trägt der Verein den offiziellen Namen "MediNetz Hannover - Medizinische Flüchtlingsberatung e.V." MediNetz vermittelt medizinische Hilfe für Menschen ohne Papiere und/oder Krankenversicherungsstatus - anonym und soweit möglich kostenlos, denn Gesundheit und medizinische Versorgung dürfen nicht vom Aufenthaltsstatus abhängen. Neben der Vermittlung medizinischer Hilfe sieht MediNetz es als Aufgabe an, eine breite Öffentlichkeit für die Problematik von Flucht und Migration zu sensibilisieren und auf politischer Ebene die Abschaffung ausgrenzender Sondergesetze einzufordern. Ziel ist, dass von staatlicher Seite eine Versorgungsstruktur etabliert wird, die jedem Menschen unabhängig vom Aufenthaltsstatus einen Zugang zur Gesundheitsversorgung ermöglicht. MediNetz hält montags eine Sprechstunde auf dem FAUST-Gelände und zwar von 17:30 - 19:00 Uhr. Ansonsten gibt es ein Kontakttelefon, dessen Mobilbox mindestens einmal täglich abgehört wird: 0176 81119654, folgende e-mail-Adresse:medinetz-hannover@gmx.de sowie weitere Informationen auf der homepage: www.medinetz-hannover.de

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06.12.2012 von Andreas Müller

Cover

Hörbuch "Kings Of Cool"

Don Winslow kann man getrost als Bestsellerautor bezeichnen. Für alle, die nicht so gern lesen,

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06.12.2012

Bedeutung der Carearbeit - der blinde Fleck in der Krisenanalyse von Gewerkschaften und Linken?

Tove Soiland ist und war Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, zuletzt in Zürich und unterrichtet feministische und politische Theorie. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel zu feministischer Theorie und hat im Rahmen der „Kritischen Tage zum herrschenden Geschlechterverhältnis“ am 1.12.2012 im UJZ Kornstraße einen Vortrag mit dem Titel „Geschlecht der Krise“ gehalten. Hier ein leicht gekürzter Mitschnitt ihres Vortrags.

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04.12.2012 von Wolfgang Lettow

Stellungnahme zum Urteil gegen Deniz K.

Der Antifaschist und Young-Struggle-Aktivist Deniz K. befindet sich seit über 7 Monaten Untersuchungshaft. Anlässlich einer Demonstration in Nürnberg gegen die Verstrickungen der NSU mit dem Staat, soll er versucht haben, mit einer 2 cm dicken Fahnenstange 5 Polizisten zu töten. Am 14. 11. 2012 wurde Deniz zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt.

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04.12.2012 von Wolfgang Lettow

Telefonat mit dem Gefangenen Tommy Tank

Tommy sollte auf eine andere Station verlegt werden, weil er "zu viele" Beschwerden verfasst. Da diese Verlegung gegen seinen Willen erfolgte und er sich deshalb weigerte, wurde er am 23.10.2012 auf die Isolationsstation (A1) zwangsverlegt. Obwohl er sich weiterhin auf dieser Station befindet und die Schikanen gegen ihn zugenommen haben, lässt sich Tommy nicht unterkriegen.

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04.12.2012 von Wolfgang Lettow

Neues zum § 129-Verfahren in Dresden und zum Aktionstag gegen Repression

Wie „Der Spiegel“ Nr. 47 berichtete, soll der Hauptbelastungszeuge gegen die Dresdener Antifaschist_innen der Nazis Toni Berger sein. Der behauptete, „dass sich in dem Dresdner Fitnessstudio .....radikale Linke träfen, die Antifa-Sportgruppe.“ Nach dieser Denunziation wurde einige Monate später gegen 22 Menschen ein § 129-Verfahren eingeleitet. In diesem Zusammenhang wurden über „über 200 000 Telefonate ausspioniert“ und diverse Wohnungen durchsucht. Interview mit einem Vertreter der Kampagne 129 e.V., der dann auch noch über Aufruf zu einem bundesweiten Aktionstag gegen Repression" am 8.12.2012 berichtet.

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03.12.2012

Antifeminismus und deutsche "Männerbewegung"

Vom 30.11.-2.12. fanden im UJZ Kornstraße in Hannover zum zweiten Mal "Kritische Tage zum herrschenden Geschlechterverhältnis" statt. Ziel war, mit diversen Vorträgen und Diskussionen Kritik am hegemonialen Geschlechterverhältnis zu üben und Verschränkungen mit anderen Herrschaftsmechanismen herauszuarbeiten. Am Samstagvormittag referierte der Sozialpsychologe Rolf Pohl über Antifeminismus und Weiblichkeitsabwehr in der neuen deutschen "Männerbewegung". In 5 Thesen nahm er Stellung zu den Klagen über die "Krise der Männer" und die "Benachteiligung der Jungen" und den damit verbundenen frauenfeindlichen Schuldzuweisungen und erläuterte, warum die selbsternannte "Männerbewegung" als antifeministische Gegenbewegung auch als rückwärtsgewandte Reaktion auf die neoliberale Verschärfung des gesellschaftlichen Krisengeländes und im Zusammenhang mit einer allgemeinen Re-Maskulinisierung der bundesdeutschen Gesellschaft zu sehen ist. Es handelt sich um einen geringfügig gekürzten Mitschnitt des Vortrags.

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