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Beiträge & Podcasts

August 2014

26.08.2014

Interview und Kommentar zur Lage in den kurdischen Gebieten im Nordirak

Seitdem die Organisation "Islamischer Staat" ihr Machtgebiet im Nordirak weiter ausgedehnt hat, sind mehrere hunderttausend Menschen auf der Flucht, Tausende wurden entführt und/oder getötet. Eine der am schlimmsten betroffenen Bevölkerungsgruppen sind die kurdischen Jeziden, vor allem aus der Region Schengal. Um auf die dramatische Situation hinzuweisen und gegen den drohenden Völkermord an den Jeziden zu protestieren, hatten zahlreiche jezidische und kurdische Organisationen am 16. August eine bundesweite Demonstration in Hannover durchgeführt, an der sich ca. 30.000 Menschen beteiligten. Mitveranstalterin war auch die Föderation jezidischer Vereine in Deutschland. Mit ihrem Vorstandsmitglied Yilmaz Kaba sprach Mechthild Dortmund im Magazin International. In einem Kommentar geht es außerdem um die bundesdeutschen geopolitischen Interessen in der Region und den Run auf die dortigen Erdöl- und Erdgasvorkommen.

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26.08.2014

Interviews mit Flüchtlingsfrauen

Am 21.8.2014 machte die diesjährige Floßtour mit Flüchtlingsfrauen im Rahmen des "Strom&Wasser-Projekts" Station in Hannover. Verschiedene Organisationen und Gruppen hatten zusammen mit dem Kulturzentrum FAUST ein Internationales Kinderfest veranstaltet, das um 15 Uhr begann. Es traten auf der Zirkus Giovanni, ein Puppentheater, Trommler. MitorganisatorInnen der Tour ist auch die Gruppe "Women in exile", welche ein Bleiberecht für alle refugees und die Abschaffung aller Lager fordert. Am Fest nahmen zahlreiche Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern teil, unter ihnen auch einige Romafamilien.

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21.08.2014 von Hubert Brieden

Emmich-"Ehrengrab" auf dem Friedhof Engesohde in Hannover

Der Erste Weltkrieg: Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts - ein Radioessay -

Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, wie der Historiker George F. Kennan schrieb. Der Krieg war jahrelang vorbreitet worden und Deutschland trug eine wesentliche Verantwortung für diesen ersten industrialisierten Krieg, in den die gesamte Bevölkerung einbezogen wurde. Im Radioessay geht es um - die Ursachen des Ersten Weltkrieges, - die aktuellen Diskussionen zur Verantwortung der deutschen Eliten für diesen Krieg, - und den hannoverschen Heldenkult um Otto von Emmich, der verantwortlich war für schwere Kriegsverbrechen gegen die belgische Zivilbevölkerung gleich in den ersten Kriegstagen.

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19.08.2014

Zweite Sendung sudanesischer Flüchtlinge vom Protestcamp Weißekreuzplatz in Hannover

Sudanesische Refugees vom Protestcamp am Weißekreuzplatz in Hannover informieren auf radio flora über die Situation im Sudan. In dieser Sendung sprechen Flüchtlinge speziell über die Lage in Darfur, das sich seit 2003 permanent im Kriegszustand befindet. Sie kommen aus der Region Dschinena im Westen sowie aus der Region Nyala im Süden Darfurs und berichten über Unterdrückung, Verfolgung, Völkermord, die elende Lage in den verschiedenen Flüchtlingscamps in Darfur bzw. im Tschad, über ihre Flucht nach Europa und ihre Erfahrungen als politische Flüchtlinge in Niedersachsen. Sprachen: Masalit, Fur und Arabisch mit kurzer Einführung und Hinweisen in deutscher Sprache.

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18.08.2014

Culture Courage präsentiert Protest gegen Nazi-Marsch 02.08.2014 Bad Nenndorf - Redakteur Charly Braun

Bad Nenndorf 2.8.14 - Protest Reden Rufen Singen gegen Nazi-Marsch und gegen Anti-Nazi-BlockiererInnen

Im ersten Teil wird die Kriminalisierung der blockierenden NazigegnerInnen von 2013 in Beiträgen und Reden thematisiert und welche Konsequenzen PolitikerInnen daraus ziehen. Es folgt, wie die Basis des Widerstandes, lokale und große Politik das Nazi-Problem betrachten. Zum Schluß gibts O-Töne, Berichte sowie Spaßiges und Heftiges vom störungsvollen Antifaschistischen Protest.

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11.08.2014

Programm Sudanesischer Refugees vom Protestcamp Weißekreuzplatz in Hannover

Sudanesische Refugees vom Protestcamp am Weißekreuzplatz in Hannover informieren auf radio flora über die Situation im Sudan, über Unterdrückung, Verfolgung und Flucht sowie ihre Lage und Forderungen als politische Flüchtlinge in Niedersachsen. Sprache: Arabisch mit einer kurzen Einführung in deutscher Sprache.

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05.08.2014 von Wolfgang Lettow

Staatlich geförderte Terrorgruppe NSU (Nationalsozialistischer Untergrund)

Die Apparate und Geheimdienste der BRD waren über die Aktivitäten gut informiert und ließen in die falsche Richtung ermitteln. Ein Gespräch mit dem Autor Wolf Wetzel.

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05.08.2014 von Wolfgang Lettow

Gefangenen-Gewerkschaft (GG) gebildet

Am 22. Mai gründeten Gefangene in der JVA Tegel eine GG. Dies wurde sofort mit Repression und Einschüchterungsversuchen beantwortet. Dabei sind die zentralen Forderungen bisher: Mindestlohn auch für Gefangene und Einbeziehung in die Rentenversicherung. In der Bundesrepublik gibt es ein Heer von Billiglöhnern. Die Gefangenen sind nur ein Teil von ihnen. Die GG gibt es inzwischen auch bundesweit.

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05.08.2014 von Wolfgang Lettow

Ein §129-Verfahren ist in Dresden eingestellt worden

„Im §129-Verfahren gegen die sogenannte „Antifa Sportgruppe“ hat sich etwas bewegt. So gibt es nach vier Jahren eine Einstellung. Wir reden von vier Jahren „angestrengter“ Ermittlung mit so ziemlich allem was die Repressionsmaschinerie so zu bieten hat. Von Hausdurchsuchungen, über Observationen, Telefon-und Internetüberwachungen usw. usf.. Das es nun eine Einstellung gegenüber einem der Betroffenen gibt, der als „Rädelsführer“ gehandelt wurde, zeigt einmal mehr, daß dieser §129 zum Ausschnüffeln von Szenen, in diesem Fall der linksradikalen Szene erschaffen wurde. Noch sind aber mindestens 24 AktivistInnen im Verfahren. Sie schnüffeln weiter. „ (Kampagne 129ev)

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05.08.2014 von Wolfgang Lettow

Zur Lage des Gefangenen Gabriel Pomba da Silva in Spanien

Gabriel ist ein Anarchist, der sich im Knast politisierte. In Spanien war er über 20 Jahren im Knast, darunter 14 Jahre in Isolationshaft. Während eines Hafturlaubs 2003 konnte Gabriel fliehen und untertauchen. Am 28. Juni 2004 nach einer Schießerei in Deutschland festgenommen und zu 13 Jahren verurteilt. Am 18. Januar 2013 von Deutschland nach Spanien verlegt, wo er die Reststrafe abbrummen muss. Außerdem erwartet ihn in Spanien auch noch weitere Jahre Knast. Zu Zeit befindet ist er unter drakonischen Bedingungen eingekerkert.

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04.08.2014

Wiedereröffnung der Gedenkstätte Ahlem

Am Freitag, 25. Juli wurde die neugestaltete Gedenkstätte Ahlem nach gut einem Jahr Bauzeit offiziell von Hannovers Regionspräsident Hauke Jagau wieder eröffnet. Viele Gäste waren gekommen, unter anderem Zeitzeugen aus dem Großraum Hannover, die die Naziverbrechen überlebt haben.

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