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Soziale Bewegungen im Dialog - eine Sendereihe von Radio Dreyeckland, Freiburg

1. und 3. Montag im Monat
21-22 Uhr

 

Wiederholungen:
2. und 4. Dienstag
22-23 Uhr
Sendung am 20.02.2017, 21 Uhr (Wh. 28.02.2017, 22 Uhr)

Arbeiten im linken Projekt - ein Studiogespräch

Selbstausbeutung für die gute Sache? Oder das Privileg, für die politische Arbeit entlohnt zu werden?
Drei Medienaktivist_innen sprechen über die Chancen und Gefahren der Arbeit in linken Projekten.

Sendung am 06.02.2017, 21 Uhr (Wh. 14.02.2017, 22 Uhr)

Von Selbstbestimmung und Selbstausbeutung

Sendung zum Spannungsverhältnis von Selbstbestimmung und Selbtsausbeutung in linken Betrieben.
Dazu hören wir ein Interview mit Professor Ulrich Bröckling, der die Zusammenhänge zwischen alternativen Arbeitsmodellen und Selbstausbeutung beleuchtet, außerdem ein Studiogespräch 3er RDL-Redakteur_innen zur Frage, was die Arbeit in einem Linken Medienprojekt für sie bedeutet.

 

Sendung am 16.01.2017, 21 Uhr (Wh. 27.01.2017, 22 Uhr)

 

Erzählcafé: Das richtige Leben im Falschen? - Alternative Arbeitskonzepte

Aktivist_innen verschiedener Generationen berichten von ihren Versuchen, Arbeit frei von Lohnabhängigkeit und Entfremdung zu organisieren.
Wie können Alternativen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen funktionieren, und kann die politische Arbeit als Lebensgrundlage dienen?

 

Sendung am 02.01.2017, 21 Uhr (Wh. 10.01.2017, 22 Uhr)

 

Die Geschichte der "Freiburger Initiative gegen Arbeitslosigkeit" (FRIGA) im Kontext der Erwerbslosenbewegung

Die Freiburger Initiative gegen Arbeitslosigkeit (FRIGA) ist seit 1983 aktiv in den Kämpfen der Erwerbslosen.

Interview zur Geschichte der früheren Betroffenen-Initiative FRIGA im Kontext der Freiburger Erwerbslosenbewegung.

Sendung am 19.12.2016, 21 Uhr (Wh. 27.12.2016, 22 Uhr)

Arbeitskämpfe in der weißen Fabrik. Rückblick auf die politische Bewegung in der Freiburger Uniklinik Ende der Achtziger/ Anfang der Neunziger

Gespräch mit Alex von der Gruppe wildcat und Beschäftigter der Uniklinik über historische Arbeitskämfe in der Freiburger Uniklinik und Versuche der Organisierung, angelehnt an die operaistische Bewegung in Italien. Was lassen sich für Lehren für heutige Organisationsansätze in diesem Bereich ziehen?

 

Sendung am 05.12.2016, 21 Uhr (Wh. 13.12.2016, 22 Uhr)

Bewegt hat z.B. der Hungerstreik der Kalikumpel . Rückblick auf die Freiburger "Abeiterbewegung"

Intermetall und Rhodia sind wohl die bekanntesten Namen, wenn man an Arbeitskämpfe in Freiburg denkt. Über vergangene Arbeitskämpfe in den Siebziger und Achtziger Jahren in Freiburg und darüber was wirklich bewegt hat, sprachen wir mit Fritz, der lange Jahre aktiv beim Arbeitsweltradio von Radio Dreyeckland war.

 

Sendung am 21.11.2016, 21 Uhr (Wh. 22.11.2016, 22 Uhr)

Arbeitskämpfe im Betrieb und die Bewegung der Erwerbslosen

So manche Kämpfe reichen über Verhandlungen um einem Tarifvertrag hinaus: Über die Wirkungsmacht von Arbeitskämpfen und die Bewegung der Arbeitslosen.

 

Sendung am 07.11.2016, 21 Uhr (Wh. 08.10.2016, 22 Uhr)

Rassismus als Thema der Lesbenbewegung

Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie? Um sowas wurde sich in Lesbenzusammenhänge zunächst nicht weiter gekümmert. Doch ab Mitte der 80er Jahre beginnen sich Schwarze Frauen gegen die Ignoranz der weißen Lesben zur Wehr zu setzen. Martina Hocke organisiert 1993 das Lesbenfrühlingstreffen in Freiburg unter dem Motto: „Nieder mit den Mauern – grenzenlos lesbisch“, ein Versuch, sich dem schwierigen Thema anzunähern.

 

Sendung am 17.10.2016, 21 Uhr (Wh. 25.10.2016, 22 Uhr)

LSBTTIQ-Rechte in der Gewerkschaft

Maurer*, Lehrer,Ingenieurin, Proffessor*in, Verkäufer: das sind viele Schwule, Lesben und Trans* Montags bis Freitags, von 9 -17 Uhr. Ingo Busch, LSBTTIQ-Beauftragter der Gewerkschaft Ver.di erzählt, wie sich Arbeitsnehmer_innen über 40 Jahre lang mühsam eine Stimme in der Gewerschaft erkämpft und Diskriminierung am Arbeitsplatz zum Thema gemacht haben.

 

Sendung am 03.10.2016, 21 Uhr (Wh. 11.10.2016, 22 Uhr)

Arcados 1977: der erste schwule Buchladen Europas

1977 eröffnet Peter Thommen den ersten schwulen Buchladen Europas - ARCADOS -, in einer alten Wäscherei in Kleinbasel. Und das, obwohl man damals die Bücher zum Thema an einer Hand abzählen konnte.

 

Sendung am 19.09.2016, 21 Uhr (Wh. 27.09.2016, 22 Uhr)

Das Freiburger Frauenzentrum in den 70er Jahren - der erste autonome Raum für Lesben

Das erste Freiburger Frauenzentrum in der Luisenstraße: zwischen 1977 und '84 entwickelte sich hier ein wichtiger Treffpunkt für Lesben. Autonom oder autark, seperatistisch oder Ausgangspunkt subkultureller Aktion? Evelyn Krümmel erzählt, was das Zentrum für sie persönlich und politisch bedeutet hat.

 

Sendung am 05.09.2016, 21 Uhr (Wh. 13.09.2016, 22 Uhr)

(Schutz)räume erobern – schwule Bücher lesen im Lesbenfrühling

In einer Gesellschaft, in der Homo-und Transphobie nur auf dem Papier abgeschafft war, galt es eigene Räume zu erobern. Räume, die frei waren von neugierigen und feindseligen Blicken. Orte, in denen eigene Geschichten geschrieben und Identitäten erfunden werden konnten. Zusammenschlüsse, die eine politische Lobby im heterosexuellen Mainstream möglich machten.

 

Sendung am 15.08.2016, 21 Uhr (Wh. 23.08.2016, 22 Uhr)

Comeback des politischen CSD in Freiburg 2014

Ronny Pfreundschuh wollte 2014 endlich einen politischen CSD nach Freiburg bringen und hat es mit anderen zusammen geschafft, drei Tage lang die Freiburger Innenstadt in einen queeren offenen bunten Raum zu verwandeln.

 

Sendung am 01.08.2016, 21 Uhr (Wh. 09.08.2016, 22 Uhr)

Die Bedeutung von FrauenLesben-WGs in den 90er Jahren

Susanne Schmid lebte Anfang der 90er Jahre in der FrauenLesben-WG A4 und machte dort feministische und lesbische Politik: im Wohnzimmer, auf der Straße, auf Podien und Häuserwänden.

 

Sendung am 18.07.2016, 21 Uhr (Wh. 26.07.2016, 22 Uhr)

Sexuelle Vielfalt an Schulen und das Projekt FLUSS

Adrian Hoffmann und Annika Spahn erzählen ihre eigene Geschichte als Trans* und lesbisch lebende Person immer und immer wieder Jugendlichen in Schulen.

 

Sendung am 04.07.2016, 21 Uhr (Wh. 12.07.2016, 22 Uhr)

Nicht vergessen! Die Verfolgung schwuler Männer im Nationalsozialismus

Bill Schaefer, versucht seit 15 Jahren mühevoll die Geschichten all jener homosexueller Männer vor dem Vergessen zu bewahren, die in Südbaden während des Nationalsozialismus eingesperrt und ermordet wurden - auf Grundlage des §175, der auch noch nach 1945 unverändert weiter bestand.

 

Sendung am 20.06.2016, 21 Uhr (Wh. 28.06.2016, 22 Uhr)

Queeres Leben - der Kampf um (An)erkennung

Es geht darum, einen Namen zu haben, der geschrieben und ausgesprochen wird, ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Aber auch eine kollektive Geschichte von Mord und Ausgrenzung, die kaum jemand hören will und am besten einmal im Jahr die Straße.

 

Sendung am 06.06.2016, 21 Uhr (Wh. 14.06.2016, 22 Uhr)

Auf der Welle gegen den Strom - schwul-lesbische Medien

Unter der Bettdecke mit Kopfhörern Radio hören? Das war für Dieter und Robert als heranwachsende schwule Männer noch Ende der 80er Jahre existenziell: Die Schwule Welle diente als Informationsquelle und Anbieter noch zu entdeckender Identitätsentwürfe. Anhand ihrer eigenen Geschichte, dem FrauenLesben Radio „La Radio“ und dem Fliederfunk in Nürnberg schaut die Schwule Welle zurück auf die Bedeutung schwuler und lesbischer Medien als persönliches und politisches Sprachrohr in den vergangen 30 Jahren.

Die Schwule Welle in den 90er Jahren: Interview mit Robert Sandermann

Brauchen wir noch eine schwule Sendung? Ausschnitte aus einer Studiodebatte 1994.

Lesbenradio oder feministisches Radio? Interview über die Geschichte von La Radio mit Eva Gutensohn.

„Scheusliches Zeug“ – der Fliederfunk war dem bayrischen Medienrat lange ein Dorn im Auge. Ein historischer Rückblick von Radio Z.

 

Sendung am 16.05.2016, 21 Uhr (Wh. 24.05.2016, 22 Uhr)

Erzählcafé zum Nachhören: Queeres Leben seit '68. Gemeinsame und getrennte Geschichte(n)

Sechs Aktivist_innen zwischen 20 und 70 erzählen im Erzählcafé aus 45 Jahre Bewegungsgeschichte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transsexuuellen, Transgender, Intersexuellen und Queers. Sie berichten von der Klandestinität der Klappen Mitte der 60er Jahre, vom Aufbruch nach '68, von dem Wunsch nach Sichtbarkeit und sicheren Orten, von Wendepunkten, Konflikten, Alleingängen und Bündnissen.

 

Sendung am 02.05.2016, 21 Uhr (Wh. 10.05.2016, 22 Uhr)

Anders Leben - die Geschichte des Häuserkampfs in Freiburg im Spiegel von RDL

Wie sich die Auseinandersetzungen um Wohnraum und alternatives Leben bei Radio Dreyeckland spiegeln und wie die Bewegung das Radio geprägt hat, ist Thema dieser Sendung.

Dazu hören wir Archivmaterial aus der Zeit der großen Besetzungen im Dreisameck und Schwarzwaldhof, wir beleuchten die Berichte um die andauernden Kämpfe um Häuser im Viertel "Im Grün" und werfen einen Blick auf den legendären „Radiofrühling 1985“.

Dazu gibt es Collagen von der RDL-Berichterstattung um dieThemen Wohnen und Freiräume bis heute.

 

Sendung am 18.04.2016, 21 Uhr (Wh. 26.04.2016, 22 Uhr)

Reclaim the Streets! - Von Verdrängungsprozessen und dem Kampf um den öffentlichen Raum

Der Kampf um den öffentlichen Raum scheint in Freiburg weitgehend verloren. Die Innenstadt gehört fast komplett den Geschäften und der Gastronomie. Nicht-kommerzielle Ansätze werden verdrängt.

Doch immer wieder regt(e) sich eine Bewegung, die den öffentlichen Raum auch für sich beansprucht. Deren Versuche, sich den Raum anzueignen, werden vehement bekämpft. Insofern ist dies auch eine Sendung über Repression.

Die Sendung widmet sich den Kämpfen um Wagenburgen, dem DIY-Festival von 2006, das unter dem Motto Reclaim the Streets angetreten war, und den Auseinandersetzungen um das Straßenfest zum 1. Mai im Grün.

 

Sendung am 04.04.2016, 21 Uhr (Wh. 12.04.2016, 22 Uhr)

Erzählcafé zum Nachhören: Der Kampf um Wohnraum

Zusammenschnitt des Erzählcafés vom 11. Juli. Vom Häuserkampf der 80er bis zum Widerstand gegen den geplanten Verkauf städtischen Wohnungsbestands 2006.

Von ihren Aktivitäten in über 30 Jahren Kampf um Wohnraum erzählen:

# Günther Ihrig (ehemaliger Hausbesetzer und Aktivist)
# Stefan Rost (ehemaliger Hausbesetzer und Mitbegründer des Mietshäuser Syndikats)
# Elisabeth Lauck (Aktivistin bei Wohnen ist Menschenrecht, WiM)

 

Sendung am 21.03.2016, 21 Uhr (Wh. 22.03.2016, 22 Uhr)

Soziale Bewegungen im Dialog: Der Kampf um Freiräume

Vom besetzten Schwarzwaldhof über das AZ und das Flüchtlingsprojekt "rasthaus" bis zum autonomen Zentrum KTS: Das kleine, beschauliche Freiburg hat eine große Tradition im Kampf um Freiräume. Diese Kämpfe sind Thema dieser Sendung.
#Interview zum "rasthaus" mit Birgit Heidtke
#Das AZ Freiburg (81-85) in der Tradition der Hausbesetzungen
#Vom AZ zur KTS, der Kampf um ein Autonomes Zentrum in den 90ern
#KTS bleibt! Von Besetzungen, Verhandlungen, Umzügen und Räumungsdrohungen

...und mit diverser Musik und Live-Mitschnitten aus über 30 Jahren Freiraum-Bewegung

 

Sendung am 07.03.2016, 21 Uhr (Wh. 08.03.2016, 22 Uhr)

Die portugiesische Community in Freiburg

Mit „Boa tarde“ begrüßen Sara und Augustinho Dios jeden Samstag auf Radio Dreyeckland alle portugiesisch-sprachigen Hörer_innen in Freiburg. Von Vereinen, Festen, Gewerkschaftsarbeit, politischem Druck und persönlicher Beratung für und von die portugiesische Community berichten Vater und Tochter.

 

Sendung am 15.02.2016, 21 Uhr (Wh. 23.02.2016, 22 Uhr)

Migrantische Mitbestimmung seit den 60er Jahren bis heute

„Wir haben Arbeitskräfte gerufen, Menschen sind gekommen“. Und nicht nur das – Menschen, die mitreden wollen. Clemens Hauser über 40 Jahre Kampf um politische und soziale Partizipation der Migrant_innen in Freiburg.

 

Sendung am 01.02.2016, 21 Uhr (Wh. 09.02.2016, 22 Uhr)

Die Konföderation iranischer Studenten in den 60er Jahren

Der Schah-Besuch 1967 – Auftakt für die Studentenproteste in Deutschland und vielen Teilen Europas. Von der Rolle der Konföderation iranischer Studenten, dem Widerwillen des SDS und dem erhebenden Gefühl von Solidarität in den 60er und 70er Jahren erzählt Ali Sanja.

Sendung am 18.01.2016, 21 Uhr (Wh. 26.01.2016, 22 Uhr)

Migrantische Communities und politisches Handeln

Die Bedeutung migrantischer Communities für politisches Handeln vor Ort.

 

Sendung am 04.01.2016, 21 Uhr (Wh. 12.01.2016, 22 Uhr)

Antirassistische migrantische Bewegungen in Freiburg - Erzählcafé

2 Aktivist_innen, Tomas Wald und Fausta Carli, erzählen von 40 Jahren Widerstand gegen Grenzen in den Köpfen und auf der Landkarte, von aufreibenden Kämpfen um Zugehörigkeit und Partizipation.

Zusammenschnitt des öffentlichen Erzählcafés vom 13.Juni im Café Capri, Freiburg.

1977 eröffnet Peter Thommen den ersten schwulen Buchladen Europas - ARCADOS -, in einer alten Wäscherei in Kleinbasel. Und das, obwohl man damals die Bücher zum Thema an einer Hand abzählen konnte.
 
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