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südnordfunk - eine Sendereihe der Redaktion der Zeitschrift iz3w (Informationszentrum 3. Welt)

verantwortlich: Redaktion der Zeitschrift iz3w

Sendezeit:
3. Samstag im Monat
16-17 Uhr
 
Wiederholungen:
4. Samstag im Monat
16-17 Uhr

südnordfunk am 18.03.2017, 16 Uhr (Wh. 25.03.2017, 16 Uhr)

# Feature: Kasumai en Casamance – der Frieden kommt von unten.

Frieden schaffen ist harte Arbeit. Für die Frauen in der Casamance im südlichen Senegal umso mehr. Nach über drei Jahrzehten kriegerischer Konflikte  kämpfen sie nach wie vor dafür, als Betroffene und als Friedensaktivistinnen gehört und akzeptiert zu werden. Unnachgiebig verleihen sie ihrem Recht Nachdruck, bei Friedensverhandlungen, Konfliktschlichtung und Wiederaufbau eine aktive gleichberechtigte Rolle zu spielen. Dafür organisieren sie eine Friedenskarawane.


Ein Feature von Martina Backes und Anna Trautwein.
Produktion: südnordfunk - die iz3w Magazinsendung - in Kooperation mit Radio Dreyeckland, 2017.

südnordfunk am 18.02.2017, 16 Uhr (Wh. 25.02.2017, 16 Uhr)

"Wir wollten nur ein bisschen Demokratie!"

Rami ist 26 Jahre alt und lebt seit einigen Monaten in einem Dorf im Schwarzwald in der Nähe von Freiburg. Vor dem Krieg hat er Journalismus in Damaskus studiert. Im Gespräch erzählte er von seinem Leben vor dem Krieg, dem Beginn des Arabischen Frühlings in Syrien und von seiner langen Flucht nach Deutschland.

südnordfunk am 21.01.2017, 16 Uhr (Wh. 28.01.2017, 16 Uhr)

Gegen den Krieg in Syrien

Die erste Südnordfunk-Sendung im neuen Jahr 2017 widmet sich dem Krieg in Syrien aus unterschiedlichen Perspektiven. Im ersten Beitrag erzählt der 26-jährige Student Rami von seinem Leben in Damaskus vor dem Krieg, vom Beginn des Arabischen Frühlings und den damit verbundenen Hoffnungen. Und schließlich von seiner langen Flucht nach Deutschland.
Im zweiten Beitrag "Wie geht es weiter in Syrien?" befragt Radio Lora München den Friedensreferenten des Internationalen Versöhnungsbundes, Clemens Ronnefeldt, über die Möglichkeiten politischer Lösungsansätze. Und schließlich widmet sich Radio RaBe Bern in einem Interview mit dem Journalisten Andreas Zumach der Frage, welche Folgen die Einnahme von Aleppo durch das Assad-Regime für die Zukunft des Landes hat.

südnordfunk am 17.12.2016, 16 Uhr (Wh. 24.12.2016, 16 Uhr)

Feature-Reihe über Krieg und Frieden

# Das Schweigen brechen: sexualisierte Gewalt im Bosnienkrieg und der Kampf um Wiedergutmachung

# Zurück - wohin?
Kenia bleibt Zufluchtsort für Geflüchtete aus den von Kriegswirren betroffenen Anrainerstaaten am Horn von Afrika

südnordfunk am 19.11.2016, 16 Uhr (Wh. 26.11.2016, 16 Uhr)

Wie sollen Literatur und Kunst im Krieg sein?

"Wenn die Kanonen sprechen, müssen die Musen schweigen", sagt man. In der Ukraine ist es sicher nicht so. Dichter und Schriftsteller Serej Zhadan und Boris Hersonskij (Ukraine) und Dichterin Elena Fanajlova (Russland) sprechen zum Thema. Die Musen schweigen nicht: Krieg und Kultur. Ein Feature von Viktoria Balon.

südnordfunk am 15.10.2016, 16 Uhr (Wh. 22.10.2016, 16 Uhr)

Gegenöffentlichkeit schaffen: in Armenien, Türkei, Kenia und Mexiko

Um freie Pressearbeit und Medienarbeit zu unterstützen, hat der südnordfunk gemeinsam mit Tandempartnern aus Mexiko, Armenien, Kenia und der Türkei Beiträge produziert. Die Tandempartner haben für den südnordfunk und für ihre eigenen Programme einen Hörbeitrag erstellt, in dem es um Pressefreiheit, freie Meinungsäußerung, freie Radioarbeit und freie Medien geht.

# Türkei: „Sagt nicht immer nur: 'Ach diese armen Flüchtlinge!'“
# Kenia: „African Lives Matter“ - auch in dem Slum Mathare
# Armenien: "Wenn du siehst, wie eine Polizistin eine alte Frau wegzieht, dann musst du als Journalistin deine Kamera darauf halten!"
# Mexiko: Unabhängige und kommunitäre Radios als Gegenpool zur regierungskonformen Berichterstattung
südnordfunk am 17.09.2016, 16 Uhr (Wh. 24.09.2016, 16 Uhr)

Das Recht zu fliehen - das Recht zu bleiben

Wie wird die antirassistische Forderung „Fluchtursachen bekämpfen!“ zur Abwehr von Flüchtlingen eingesetzt? Was bewegt Geflüchtete, zu gehen oder zu bleiben? In den beiden kommenden iz3w-Maganzinsendungen geht es um Gründe und Ursachen, die Menschen zur Flucht bewegen. Dabei kommen MigrantInnen und Geflüchtete zu Wort, denen "gute" Fluchtgründe abgesprochen werden, die auf der Flucht im Maghreb oder Calais steckenbleiben, die als Armutsflüchtlinge diffamiert werden, die der homophoben Stimmung in ihrer Heimat den Rücken kehren, die nicht zwischen Kriegsfronten und nicht von Diktaturen zerrieben werden wollen..

 

# POLITIK: Mehr Grenzen statt weniger Armut (?)

 Rund eine Millionen Menschen haben es im Jahr 2015 geschafft, die europäischen Grenzzäune zu überqueren und nach Deutschland zu gelangen. Und mit ihrem Ankommen scheint sich langsam die Erkenntnis durchzusetzen, dass die europäische und deutsche Politik mit verantwortlich ist für die Armut und für Kriege, vor denen Menschen fliehen. Die Losung von der "Bekämpfung von Fluchtursachen" wird von PolitikerInnen aller Parteien hochgehalten. Und wie sieht deren Umsetzung in der Praxis aus? Ein Beitrag von Katrin Dietrich.

# GAMBIA: Leben unter der Diktatur Yahya Jammehs

Die Zahl der GambierInnen, welche die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer nach Europa wagen, hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen. Von 2013 auf 2014 hat sich die Zahl der Asylanträge von  Gambiern in Europa laut Eurostat um mehr als 200 Prozent erhöht. „Taking the backway“ – die Hintertür benutzen, so wird der Weg übers Mittelmeer in Gambia genannt. Was zwingt so viele Menschen, das westafrikanische Land zu verlassen? Zwei Gambier berichten über ihr Land und die Gründe, es zu verlassen. Ein Beitrag von Patricia Reineck.

 # QUARTEERA: Selbstorganisation der LGBT-Geflüchteten aus russischsprachigen Ländern

Quarteera ist eine Organisation der russisch-sprachigen LGBT-Menschen aus den Ländern der ehemaligen UdSSR. Ihre Arbeitsgruppe Asyl wurde mit einem Preis im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs: "Aktiv für Demokratie und Toleranz" ausgezeichnet. Konstantin Sherstyuk, Vorstandvorsitzender, und Regina Elsner, eine der GründerInnen der AG Asyl, erzählen über das Projekt und darüber, wie sich die Situation für LGBTI-Personen in Russland geändert hat. Ein Beitrag von Viktoria Balon.

# NIGERIA:  „Homophobie lässt sich nur mit Sichtbarkeit bekämpfen“

... davon ist Bisi Alimi überzeugt. Wir sprechen mit dem Gründer der bisialimifoundation über staatliche, kirchliche und mediale Homophobie in seinem Heimatland Nigeria. Bisi Alimi  floh 2007 aus Nigeria, ein Jahr später wurde er als Flüchtling in GB anerkannt. Heute setzt er sich für LGBT-Rechte in seinem Herkunftsland ebenso ein wie für die Rechte der Geflüchteten, die aufgrund der homophoben Stimmung in ihrem Land Asyl beantragen. Bisi Alami verfasst Videobotschaften und gibt Umfragen in Auftrag, um die Haltung der nigerianischen Bevölkerung gegenüber Homo und Transpersonen einschätzen zu können. Jenseits dessen, was Kirchen und Regierungen verlautbaren nimmt seinen Erkenntnissen zufolge die homophobe Stimmung in seinem Land ab.

südnordfunk am 20.08.2016, 16 Uhr (Wh. 27.08.2016, 16 Uhr)

Nach der Willkommenskultur

Vor rund zwei Jahren prägten noch viele helfende Hände und eine bemüht freundliche Kanzlerin das Bild einer gerne zitierten deutschen Willkommenskultur. Spätestens seit dem letzten Sommer sind die feindlichen Stimmen und Stimmungen nicht mehr zu überhören. Statt „seid willkommen“ hießt es nun: „Integriert euch!“ Dabei wird laut und öffentlich über Integrationsimperative debattiert. Seltener zu hören sind diejenigen, die - jenseits großer politischer Foren - die Integration in die eigene Hand nehmen. Oder die Geflüchteten selber, die eigene Vorstellungen, Ideen, Wünsche zur Integration haben.
südnordfunk am 18.06.2016, 16 Uhr (Wh. 25.06.2016, 16 Uhr)

o-ton playback: Logistik- Leidbranche der Globalisierung

Logistik - Leidbranche der Globalisierung hieß der Schwerpunkt der 3.Welt-Zeitschrift iz3w im Juli 2015. Verdi Freiburg nahm das zum Anlass, eine gleichnamige Veranstaltung zu initiieren. Zwei Referenten waren am 15. Februar ins neue DGB-Haus in Freiburg eingeladen: Winfried Rust von der iz3w und Thomas Sorg, Bundesfachgruppenvorstand Logistik bei Verdi.
In o-ton playback sind beide Referate zu hören.
Inhaltlich geht es um die entrechteten Strukturen in der weltweiten Logistik (Postdienste, Fernfahrer, Seefracht,...)und um internationale Zusammenhänge.

südnordfunk am 21.05.2016, 16 Uhr (Wh. 28.05.2016, 16 Uhr)

Unruhen in Burundi - Menschenrechte und Partnerschaft

Seit nunmehr einem Jahr wird Burundi regelmäßig von Unruhen ergriffen. Massengräber und Menschenrechtsverletzungen sind Ausdruck eskalierender Gewalt. Während seit April 2015 Tausende in die Nachbarländer geflohen sind und Presse- und Versammlungsfreiheiten verletzt wurden, sehen sich auch Partnerschaftsprojekte mit Burundi vor neue Herausforderungen gestellt.

Während alle hoffen, dass es zu keinem neuen Bürgerkrieg kommt, muss sich der Westen fragen, ob die finanzielle Unterstützung des extrem armen zentralafrikanischen Landes unter der Regierung von Präsident Pierre Nkurunziza nicht vielleicht dazu beigetragen hat, auf Kosten von politischen Freiheiten ein regressives System zu stabilisieren.

# Interview: Gesine Ames zur Lage in Burundi

Die politischen Krise in Burundi hängt eng mit der menschenrechtlichen Situation zusammen. Zwar verliefen die vorletzten und letzten Wahlen laut internationaler Wahlbeobachtung fair - wenngleich eine dritte Amtszeit laut Verfassung nicht vorgesehen war. Allerdings blendet der Fokus der westlichen Beobachtung auf die Wahlen die Relevanz von Menschenrechten in der Entwicklungszusammenarbeit gerne aus. Wir sprachen mit Gesine Ames, der Koordinatorin des Ökumenischen Netzwerkes Zentralafrika, über die aktuelle Situation in Burundi.

# Interview mit Deo Baribwegure zur Lage der Flüchtlinge

Kigoma liegt rund 60 Kilometer von der burundischen Grenze entfernt in Tansania. Schon während des Bürgerkrieges zwischen 1993 und 2005 flüchteten hierher viele BurunderInnen. Einige kehrten nach dem Friedensabkommen von Arusha seit 2000 zurück, viele blieben. Seit April 2015 sind – auch in Erinnerung an die Schrecken des Bürgerkrieges – erneut viele Menschen nach Tansania geflohen. Deo Baribwegure ist Direktor des Kigoma Community College by Radio, ein Bildungsprojekt, das der lokalen Bevölkerung über Radioprogramme Zugang zu Bildung verschafft – so auch den burundischen Flüchtlingen. Er ist selber aus Burundi und schätzt für den südnordfunk die Lage der Flüchtlinge in Tansania ein.

# Interview mit Joyce M. Muvunyi über Herausforderungen für Partnerschaften

Baden-Württemberg pflegt eine Partnerschaft mit dem Land Burundi. Was bedeutet der Konflikt für die Partnerschaftsprojekte mit Burundi? Welche Rolle spielt die burundische Diaspora? Wir sprachen mit Joyce Muvunyi, der Koordinatorin des Kompetenzzentrums für Partnerschaftsprojekte zwischen Baden-Württemberg und Burundi.

# Reportage: Olympische Siege für Kenia: 24 mal Gold - 34 mal Doping

Die Kenianischen Leichtathletinnen haben seit 1956 mit 24 Goldmedaillen eine beachtliche Anzahl an olympischen Siegen errungen. Was sind die sozialen Hintergründe dieses Erfolges? Immerhin wurden im gleichen Zeitraum 34 Athletinnen wegen Doping disqualifiziert. Eine Reportage von John Bwakali aus dem Lornah Kiplagat’s High Altitude Training Centre in Iten (Kenia).

südnordfunk am 16.04.2016, 16 Uhr (Wh. 23.04.2016, 16 Uhr)

Aufbegehren - gegen Rassismus überall

Rassistische Fallbacks sind dieser Tage laut und öffentlich. Der südnordfunk versteht sich als Medium für antirassistische Stimmen - und schaut im März anlässlich der Wochen gegen Rassismus auf postkoloniale Positionen sowie auf laute und leise Aufbegehren gegen rassistische Zustände.

südnordfunk am 19.03.2016, 16 Uhr (Wh. 26.03.2016, 16 Uhr)

Linguales Mischen - polyglottes Switchen: Mehrsprachig denken, sprechen, schreiben

Babylonisches Sprachengewirr - wer das sagt, will damit meist ein Durcheinander vieler verschiedener Sprachen ausdrücken – oder gar eine Situation gegenseitiger Verständnislosigkeit.

Gerade in Deutschland ist mit dem Ausdruck babylonisches Sprachengewirr meist ein abwertendes Urteil verbunden. Das polyglotte und multilinguale Switchen und Mischen von Wörtern wäre zwar der gesellschaftlichen Situation, der Einwanderungsgesellschaft, wesentlich angemessener. Doch eine multilinguale Kommunikation, bilinguale Kindergärten, mehrsprachige Schulen oder Literatur, wechselnde Sprachen in Radiointerviews, das entspricht so gar nicht dem in Deutschland lange Zeit weit verbreiteten Wunsch nach sprachlicher Reinheit. Die Norm einer einsprachigen Nation ist in Deutschland historisch gewachsen und in vielen Köpfen nach wie vor fest verankert.

Dabei beweisen Milliarden Menschen weltweit das Gegenteil: 163 von 195 Nationen sind offiziell bi- oder trilingual. Tatsächlich geht die Wissenschaft heute davon aus, dass der Mensch von Natur aus polyglott ist: Mehrsprachigkeit nicht als Sonderfall, sondern als Standard. Immer auch zeigt sich ein Machtverhältnis darin, wer in welcher Situation welche Sprache spricht, wer die Norm definiert. Sprache ist Selbstermächtigung, Sprache ist politisch!

#“Can you imagine French literature in Zulu?” Die Bedeutung der Sprache in der postkolonialen Literatur Afrikas.

Kunst der Kunst willen? Literatur einzig labend an der Schönheit der Sprache? Die jungen Schriftsteller des jungen postkolonialen Afrikas hatten mehr im Sinn. Literatur im Sinne der Wiederentdeckung eigener Poesie und Philosophie. Im Sinne der Rehablilitation von Würde - jeder Einzelnen, eines ganzen Kontinents. Ein Rückblick auf eine Zeit, in der Sprache zwangsläufig politisch war und v.a.: welche Sprache?


## Interview: Durchgesetzt! Native Jamaican English im Print.

Jamaika ist ein Einwanderungsland, in dem viele MigrantInnen in dritter, oder vierter Generation leben, deren Vorfahren aus vornehmlich Westafrikanischen Ländern kamen, die es damals als solche noch gar nicht gab. Die als Sklaven und Sklavinnen nach Jamaika verschifften Menschen brachten viele verschiedene Sprachen mit und wurden zugleich mit den Kolonialsprachen der damaligen Kolonisatoren konfrontiert, erst Spanisch, dann Englisch – Berührungspunkte gab es in der Karibik zudem mit der französischen und niederländischen Sprache…

Aus all diesen Einflüssen entwickelte sich das Jamaican English, eine ganz eigene Sprache. Die Geschichte der Anerkennung des Jamaican English ist ein Beispiel dafür, dass Sprache politisch ist! Orville W. Taylor ist Dozent für Soziologie an der University of the West Indies, Mona (bei Kingston auf Jamaika)


### Die Kunst des mehrsprachigen Lebens, Denkens, Schreibens, Sprechens

Studiogespräch mit Viktoria Balon, Ethnologin und Koordinatorin des mehrsprachigen Radioprogramms bei RDL sowie verantwortliche Redakteurin der INZeitung - und mit Jasmine Ntoutoume, Radiomoderatorin, Dichterin und Sprach-Performance-Künstlerin.
südnordfunk am 20.02.2016, 16 Uhr (Wh. 27.02.2016, 16 Uhr)

Wem gehört der Müll - wer verdient am Recycling?

Weniger Abfall produzieren, Müll umweltgerecht entsorgen, Wertstoffe zurückgewinnen: So lautet die Devise derer, die darum wissen, dass der wachsende Abfall aus Plastik, Elektroschrott und Haushalts- sowie Industriemüll neue Probleme schafft. Doch Müll belastet nicht nur die Umwelt und vergeudet kostbare Rohstoffe, er ist inzwischen auch Einkommensgrundlage: Für Start-Up Firmen der Recyclingindustrie ebenso wie für Hunderttausende Menschen in den Metropolen des globalen Südens, die zwischen Müllentsorgern und Müllverwertern soziale Kämpfe um ihre Rechte führen.

# Wir sprachen mit Simon Mbata, Sprecher der South African Waste Pickers Association und Musa Chamane von der NGO Groundwork über die Bewegung der Müllsammler_innen in Südafrika.

# In Kenia schauen wir auf die Arbeitsbedingungen in der informelle Arbeit des Müllsammelns und auf die Abnehmer des sortierten Wertstoffe, auf junge Start-up Recyclingunternehmen.

# Des Weiteren geht es um Elektronikschrott, denn der wird angesichts der anfallenden Mengen zu einem weltweit umkämpften Rohstoff.

# Müll und Recyclingstoffe haben in jüngster Zeit häufig Künstler inspiriert. Der kongolesische Künstler Eddie Ekete aus Straßburg erfand den Dosennmenschen.

 
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