Bericht über die Ausstellung „Die leeren Schulbänke“ im Kargah Haus Hannover. 13. / 14. März

erstellt von: am: 15.03.2026

In einer Atmosphäre internationaler Solidarität wurde die Ausstellung „Die leeren Schulbänke“ am Freitag und Samstag (13. März) in der Stadt Hannover, Deutschland, veranstaltet. Diese Ausstellung ist ein gemeinsamer Versuch, das Schweigen gegenüber Verbrechen zu durchbrechen, die das Recht von Kindern auf Bildung und Leben in Iran ins Visier genommen haben.

Solidarität zivilgesellschaftlicher Organisationen:

Diese Veranstaltung wurde mit der Beteiligung und engen Zusammenarbeit mehrerer bedeutender Organisationen organisiert:

• Netzwerk der Solidarität der Lehrer*innen

• Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Hannover GEW

• Amnesty International

• Kargah e.V

• Forum der iranischen Demokrat*innen und Sozialist*innen Hannover.

Schwerpunkt der Ausstellung: Gerechtigkeit für morgen:

Der Hauptfokus der Ausstellung lag auf der Dokumentation und der Forderung nach Gerechtigkeit für 230 Schüler*innen, die während der blutigen Repressionen im Monat Dey 1404 (Dezember/Januar) getötet wurden. Darüber hinaus nahm die Ausstellung mit einer universellen Perspektive auch Trauer und Protest angesichts des Todes von Kindern auf, die infolge von Bombardierungen und militärischen Auseinandersetzungen durch Kräfte der USA und Israels ums Leben gekommen sind.

Die zentrale Botschaft der Protestierenden war klar: „Kinder dürfen nicht Opfer politischer und militärischer Rivalitäten werden.“

Redner*innen und zentrale Botschaften:

Bei der Eröffnungszeremonie betonte der Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Thomas Klapproth mit seiner Anwesenheit die Bedeutung der Unterstützung der Menschenrechte. Anschließend erläuterten der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Hannover, Harald Haupt sowie Prggy Kurpiers, Vertreterin von Amnesty International Hannover, die kritische Lage der Rechte von Schüler*innen und Lehrkräften. Ein wichtiger Teil des Programms war der Stimme von Lehrer*innen im Exil gewidmet. Esmail Abdi und Mohammad Ghorbani sprachen bei der Ausstellungseröffnung. Zudem wurde eine Videobotschaft von Shiva Ameli‑Rad, als Vertreterin des Koordinationsrates der iranischen Lehrergewerkschaften, abgespielt, in der sie die Fortsetzung des Widerstands der Lehrkräfte betonte. Auch Botschaften von Ameneh Asgari sowie von Hossein Raeesi, Rechtsanwalt, machten weitere Dimensionen dieser menschlichen Tragödie für das Publikum deutlich.

Ein wichtiger Teil des Programms war der Stimme von Lehrer*innen im Exil gewidmet. Esmail Abdi und Mohammad Ghorbani sprachen bei der Ausstellungseröffnung. Zudem wurde eine Videobotschaft von Shiva Ameli‑Rad, als Vertreterin des Koordinationsrates der iranischen Lehrergewerkschaften, abgespielt, in der sie die Fortsetzung des Widerstands der Lehrkräfte betonte.

Auch Botschaften von Ameneh Asgari sowie von Hossein Raeesi, Rechtsanwalt, machten weitere Dimensionen dieser menschlichen Tragödie für das Publikum deutlich. Während der Veranstaltung führten außerdem Soran Lotfi, Siwan Soleimani und Pirooz Nami Interviews mit verschiedenen Medien und Zeitungen.

Fortsetzung der Aufklärungsarbeit:

Die Ausstellung „Die leere Schulbänke“, die am Freitag eröffnet wurde, stieß auch am Samstag auf großes Interesse von Besucher*innen und lokalen Medien. Die Veranstalter*innen hoffen, dass diese Initiative ein Schritt in Richtung der internationalen Rechenschaftspflicht der Verantwortlichen für dieses menschliche Verbrechen sein wird.

Moderation: Laura Heda, Kargah e.V.

Redebaeiträge:

– Thomas Klapproth, Bürgermeister der Lanndeshauptstadt Hannover

– Peggy Kurpiers, Amnesty International Hannover

– Harald Haupt, GEW Hannover

– Esmail Abdi und Mohammad Ghorbani, Netzwerk der Solidarität der Lehrer*innen

– Shiva Ameli‑Rad, Vertreterin des Koordinationsrates der iranischen Lehrer*innengewerkschaften

– Ameneh Asgari sowie Hossein Raeesi, Rechtsanwät*innen

Kulturbeitrag:

– Karl-Jakob Fogt, Musik, Gitarre und Gesang: Imagine: John Lennon (musste aus urheberrechtlichen Grund sherausgeschnitten werden); Lonely Night: Marie Wintergalen; Bossa L’Elenita: Karl-Jakob Vogt.

Kamera, Schnitt und Dokumentation: Kiumarz Naghipour, Radio flora


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