Demo „Grenzen auf“ , Mittwoch 4. März in Hannover
erstellt von: Kiumarz Naghipour am: 05.03.2020
1500 Menschen waren heute, am Mittwoch, 04.03.2020, in Hannover auf der Straße gegen die widerwärtige europäische Abschottungspolitik.
Gemeinsam haben sie ein lautes und starkes Zeichen gesetzt für sichere Fluchtwege und die Bewegungsfreiheit aller Menschen.
Die europäische Grenzschutzagentur Frontex, griechische Polizei und Militär schießen in diesen Tagen an der türkischen Grenze mit Tränengas, Blendgranaten und Wasserwerfern auf Schutzsuchende, vor Lesbos ist in Anwesenheit der Küstenwache ein kleines Kind ertrunken. Während an den europäischen Grenzen asylsuchende Menschen militärisch bekämpft werden, stehen in Deutschland und anderen europäischen Ländern Aufnahmeeinrichtungen leer. Etliche Städte sind bereit Menschen aufzunehmen, aber Seehofer blockiert.
Die Situation an den europäischen Außengrenzen wird dieser Tage geradezu zur Abwehrschlacht stilisiert. Schutzsuchende Menschen werden zum Feindbild erklärt, eine Entmenschlichung, die auf bittere Weise den rassistischen Normalzustand der Gesellschaft widerspiegelt. Diese politische Entwicklung sieht die Bewegung „Seebrücke“ als Teil eines globalen Rechtsrucks, dem sie sich als antirassistische und solidarische Bewegung entgegenstellt.
Radio flora war dabei und hat die Redebeiträge aufgezeichnet:
01-Anfang-und-NGO-Beitrag:
02-Seebrücke-Beitrag1:
03-Flüchtlingsrat-Niedersachsen:
04-Solinet.mp3:
05-Nav-Dem.mp3
06-Zwichenrede-und-Atmo.mp3
07-Seebrücke-Betrag2:
08-Jugend-retet:
09-Die-Linke-Basisorganisation-Linden:
10-Amnesty-International:
11-Direktion-F:
12-Schlußwort: