Neuausrichtung der Gedenkpolitik: Verharmlosung des NS-Vernichtungskrieges und das Ausblenden der NS-Geschichte
erstellt von: Hubert Brieden am: 05.09.2022
Seit Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine ist hierzulande zur Rechtfertigung von Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet und eines gigantischen Aufrüstungsprogramms eine Neuausrichtung der Gedenkpolitik festzustellen. Der NS-Vernichtungskrieg und damit der Holocaust werden verharmlost, Gedenkveranstaltungen zur Kriegs- und Aufrüstungspropaganda missbraucht. Hubert Brieden und Helge Kister, seit Jahrzehnten in der historischen Forschung und in der Gedenkpolitik aktiv, beschreiben in ihren Radioessay an einigen Beispielen, wie das konkret aussieht.
Kapitel I: „UKRAINE und WIR“ – ein Tagungskonzept zur Entsorgung der NS-Geschichte
Kapitel II: Gute Opfer, schlechte Opfer – Instrumentalisierung des NS-Gedenkens für den Krieg
Sprecher: H. Brieden
Manuskript: https://ak-regionalgeschichte.de/wp-content/uploads/NetzwerkNeusausrichtung-Gedenkpolitik_fin2.pdf
© Bild: Archiv Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V., Text: Hubert Brieden