„AFD Verbot sofort“ Demo und Kundgebung in Hannover Linden Samstag, den 14. Februar
erstellt von: Kiumarz Naghipour am: 15.02.2026
Am Samstag, den 14 Februar erinnerten bei Temperaturen um den Nullpunkt Ca 600 Menschen in Hannover Linden an die große demokratische Protestbewegung vor zwei Jahren gegen AFD. Vor zwei Jahren organisierte das Bündnis „Auf die Plätze“ als Reaktion auf die Correctivrecherche zum geheimen Treffen der AFD eine spontane Demo über die Limmerstraße zum Küchengarten. Diesem Aufruf folgten 10000 Menschen. Damals ging es um die klare Grenze gegen Deportationspläne – jetzt darum, dass die Gefahr nicht kleiner geworden ist. Im Gegenteil: Was damals noch für einen Aufschrei gesorgt hat, wird heute politisch verhandelt, relativiert oder normalisiert. Dies zeigten die Redebeiträge an vielen Beispielen auf. Eines ist in diesem zwei Jahren deutlich geworden: Die AFD plant die Deportation von über 20 Mio Menschen. Björn Höcke und Lena Kotré sagen es mittlerweile ganz unmissverständlich. 20.000 der 50.000 registrierten Rechtsextremisten sind laut Verfassungsschutz Mitglieder der AFD. „Dagegen stellen wir uns weiterhin laut in den Weg. Wir fordern ein AFD Verbot“. Auf der Demo waren Reden zu hören, die die Politik zum sofortigen handeln auffordern. „Es kann nicht sein, dass wir zwei Jahre nach den größten Demonstrationen der deutschen Geschichte wieder hier stehen und die Politik sich noch nicht bewegt hat“ sagt dazu Linka von „Auf die Plätze“. Michael Lühmann betont, dass die Politik sich nicht in den Weg stellen darf und den Bundesgerichtshof seine Arbeit machen lassen muss. Die Demo am 14.2. fand zeitgleich zu den Prüf Demos in zahlreichen Städten statt. Ab dem 14.3. werden diese auch monatlich in Hannover stattfinden, berichtet Uta Saenger von den Omas gegen Rechts. Ferdos Mirabadi von Kargah e.V. machte auf die ideologischen Gemeinsamkeiten vom Doku-Sprüchen islamischen Regime im Iran und der AFD aufmerksam und wie wichtig der Kampf für Demokratie ist. Nina Malik kritisierte den heute stattfindenden Sozialabbau und die Ausgrenzung von Marginalisierung Gruppen. Auch das widersetzen Bündnis kündigte Proteste in Sommer 2026 an. Musikalisch würde die Demo von Linsky Jacobs von „Me and Mrs Jacobs“ und von der Samba Gruppe „Rhythms of resistence“ unterstützt. Ca 600 Menschen haben der Kälte getrotzt und gemeinsam ein AFD Verbot gefordert.
Moderation: Linka und Wurzel (AUF DIE PLÄTZE),
Redner*innen:
* Wurzel (Auf Die Plätze): Auflagen + Auftakt
* Linka (Auf Die Plätze): Rede und Moderation
* Michael Lühmann (Sprecher für Innenpolitik, Antifaschismus und Sport)
* Uta Sänger (Omas gegen Rechts) Vorstellung der Kampagne PRÜF-Demos
* Ferdos Mirabadi (Kargah e.V.) * Nina Malik (hilf mir ev)
* Anton (Bündnis Widersetzen) Künstlerische Unterstützung:
* Linsky Jacobs von Mme & Mrs Jacobs
* Rhythms of resistence (Trommler*innen)
Kamera, Schnitt und Dokumentation: Kiumarz Naghipour von Radio flora: