Solidarität mit den Menschen im Iran | Kundgebung in Hannover gegen Krieg und Repression, 25. Juli 2026

erstellt von: am: 26.07.2026

Samstag, 25. Juli, Hannover

Auch heute fand in Hannover eine weitere Kundgebung gegen den Krieg und gegen alle Kriegstreiber sowie in Solidarität mit der Bevölkerung im Iran statt. Aufgerufen hatte das Forum der Aktivist*innen gemeinsam mit unterstützenden Gruppen und Einzelpersonen.

Während beide kriegführenden Seiten mit ihrem Beharren auf der Fortsetzung des Krieges immer mehr Zerstörung, Tod, Vertreibung und Armut über die Menschen bringen, ist die Mobilisierung der öffentlichen Meinung gegen diese tödliche Eskalation eine dringende Aufgabe.

Die heutige Kundgebung knüpfte an die Proteste der vergangenen Wochen an. Sie gab den Menschen eine Stimme, die zwischen den Verbrechen der inneren und äußeren Machthaber gefangen sind, und machte zugleich auf den Protest der Gefangenen aufmerksam, die trotz der Bedrohung durch Hinrichtungen ihre Stimme gegen die staatliche Todesstrafe erheben.

Zugleich wurde auf die besorgniserregende Situation der politischen Gefangenen hingewiesen, die unter den Bedingungen des Krieges einer noch größeren Gefahr ausgesetzt sind. Für ihre Freilassung setzen sich neben zahlreichen demokratischen und fortschrittlichen Organisationen auch Amnesty International und weitere solidarische Kräfte ein.

Ein Ende des Krieges – erreicht durch den Druck der internationalen Öffentlichkeit und der Menschen im Iran – kann den Raum für die Stärkung sozialer Bewegungen schaffen, die sich für Freiheit, Demokratie und eine Überwindung des autoritären islamischen Regimes einsetzen. Die heutige Kundgebung war ein Beitrag zur Stärkung dieser öffentlichen Solidarität und der Bewegung gegen Krieg, Aggression und die Verbrechen der Islamischen Republik sowie an der Seite der unterdrückten Menschen und sozialen Bewegungen im Iran.

Im Mittelpunkt der Kundgebung standen die Forderungen des verteilten Flugblatts:

• Nein zum Krieg, nein zur Unterdrückung, nein zur Todesstrafe.

• Solidarität mit der Bevölkerung im Iran und Unterstützung der sozialen Freiheitsbewegungen.

• Verurteilung jeder Form von Kriegspolitik und Militarismus – sowohl der Islamischen Republik als auch der militärischen Eskalation durch die USA und andere Akteure.

• Forderung nach der sofortigen Freilassung aller politischen Gefangenen und der Abschaffung der Todesstrafe.

• Unterstützung des Kampfes für „Frau, Leben, Freiheit“, Demokratie, Freiheit und soziale Gerechtigkeit.

Die Kundgebung setzte damit die in den vergangenen Wochen begonnenen Proteste in Hannover fort und unterstrich die Notwendigkeit, den öffentlichen Druck gegen Krieg, Repression und Hinrichtungen weiter zu verstärken.

Ablauf des Programms:

– Begrüßung und Moderation: Manijeh Messdaghi 

– Redebeitrag: Parisa Hussein-Nejad, Regionalabgeordnete und diversitätspolitische Sprecherin der SPD Regionsfraktion

– Redebeitrag: Peggy Kurpiers, Amnesty International

– Musikalischer Auftritt, Wilfried Behre

– Moderation und Redebeitrag, Sorour Khalili Hannover for Iran

– Redebeitrag zur Situation in Afghanistan: Lida Ahmad, Solidaritätspartei Afghanistan

– Redebeitrag und Moderation: Sorour Khalili

– Redebeitrag: Thomas Ganskow Piratenpartei

– Musikalischer Auftritt: Wilfried Behre

– Redebeitrag: Parisa Hussein-Nejad

– Beenden der Kundgebung: Manijeh Messdaghi

Moderation und Information: Manijeh, Parisa und Sorour

Kamera, Schnitt und Dokumentation: Kiumarz Naghipour Radioflora


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