DGB Niedersachsen fordert landeseigene Wohnungsbaugesellschaft

erstellt von: am: 30.03.2022

Die andauernde Wohnungskrise fordert dringend einen Wechsel in der Wohnungspolitik – das hat auch die neue Bundesregirung erkannt und plant 400.000 neue Wohnungen jährlich. Seit Jahren kämpft der DGB für eine soziale Wohnungsbaupoltik und bezahlbare Mieten. Für das Land Niedersachsen fordert der DGB deshalb dringend eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft zur Schaffung von bezahlbaren Wohnraum. „Kontinuierlich gehen die Zahl der Sozialwohnungen zurück und der stetig steigende Mietspiegel belastet inzwischen selbst die Haushalte mittleren Einkommens ganz erheblich“, so der DGB. Und bei geringem Einkommen bliebe den Menschen dann häufig weniger als das Existenzminimum. Die hohen Flüchtlingszahlen durch den Krieg in der Ukraine dürften die Wohnungskrise weiter verschärfen.

Über die Forderung nach einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft sprachen wir mit Sebastian Meise, Gewerkschaftssekretär beim DGB Niedersachsen. Gesprächsführung: Reinhard Töneböhn (Gewerkschaftsredaktion SenF von radio flora).


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