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Radio Flora

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Weiß auf Schwarz – Geschichte von Ungleichheit und Rassismus – ein Radioprojekt

erstellt von: am: 16.06.2020

Fleischextrakt im Tausch gegen Elfenbein und andere Rohstoffe, Sammelbild von 1891

Bereits vor der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd durch weiße Polizisten in den USA und den massenhaften antirassistischen Protesten bereitete Radio Flora ein Radioprojekt vor, das die Geschichte der Ungleichheit und des Rassismus thematisieren soll. Die Ereignisse in den USA haben dem Projekt eine nicht vorhersehbare Brisanz und Aktualität verliehen. Zur Zeit bereiten verschiedene Redaktionen Beiträge unterschiedlicher Art vor, die kontinuierlich an dieser Stelle und noch einmal gesammelt Anfang 2021 der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Akustische Ankündigung, die gerne weiterverbreitet werden kann:

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Zwangsarbeit in Ketten für die Kolonialherren in Deutsch-Ostafrika um 1900

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Skizze eines britischen Sklavenschiffes. Die Menschen lagen dichtgedrängt in niedrigen Decks, in denen sie angekettet waren.

 

Sklavenhandel: Über die Ursache von Rassismus und Reichtum

Radiofeature

Der Handel mit afrikanischen Sklaven und deren Verschiffung nach Amerika, wo sie auf den neu entstandenen Plantagen ge- und verbraucht wurden, legte die Grundlage für die Industrialisierung Europas. Im Radiofeature werden die historischen Hintergründe des atlantischen Dreieckshandels beleuchtet. Nicht nur die großen Kolonialmächte England, Spanien, Frankreich, Portugal und die Niederlande profitierten vom Raub afrikanischer Arbeitskräfte, auch deutsche Handelshäuser und Landesfürsten bereicherten sich am Menschenhandel. Und auch mancher norddeutsche Seemann heuerte auf Sklavenschiffen an, in der Hoffnung dem alltäglichen Elend zu entkommen. Für die verschleppten Afrikanerinnen und Afrikaner bedeutete das Leben auf den Sklavenschiffen und die Plackerei auf den Plantagen eine endlose Folge von Gewalt und Horror.

Autor: Hubert Brieden / Sprecher*innen: Awa Naghipour, Axel Kleinecke, Hubert Brieden / Musik: Moritz Dortmund

Produktion: Radio Flora (Redaktion International), Arbeitskreis Regionalgeschichte

Hannover / Neustadt a. Rbge. 2020

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Folgende Beiträge werden zur Zeit vorbereitet:

Redaktion International

– Auswanderer, Flüchtlinge, „Herrenmenschen“,

– Leinen aus Norddeutschland für die Sklaven der amerikanischen Kolonien,

– Kautschuk und die Gummiindustrie in Hannover,

– „Bleibende Spuren“ – Vom Fachmann für Rassenfragen zum Heimatschriftsteller in Neustadt am Rübenberge,

– Koloniale Raubkunst in Hannovers Museen,

– Kolonialismus im Iran,

– Völkerschauen in Hannovers Zoo,

– Koloniale Spuren in Hannover: Denkmäler und Straßennamen,

Redaktion Attac:

– deutsche Kolonien u.a. (Beiträge werden schon im laufenden Programm zu hören sein.),

Wipe-out

– Exotismus und Rassismus im deutschen Schlager.

Weitere beteiligte Redaktionen: Hypnotizer, Polenflug, Weltklang

Interessierte können sich gerne beteiligen und mit eigenen Themen einbringen.

 

In Kooperation mit:

Arbeitskreis Regionalgeschichte


Über weitere Kooperationspartner*innen würden wir uns freuen.

 

Diese Seite wird laufend aktualisiert.

 

 

 

 

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